Orientierung für hybride Teams – Klare Ziele, starkes Wir-Gefühl
TL;DR: Orientierung ist für hybride Teams entscheidend, um trotz verteilter Arbeitsweise auf gemeinsame Ziele hinzuarbeiten. Durch den Einsatz digitaler Boards und offene Kommunikation erhalten alle Teammitglieder jederzeit Transparenz über Fortschritte und das „Warum“ der Aufgaben, während Formate wie der digitale Kaminabend das Wir-Gefühl stärken.
Worum geht es?
In der heutigen Arbeitswelt, geprägt durch hybride Teams, ist die Orientierung wichtiger denn je. Wenn Mitarbeiter sowohl im Büro als auch mobil arbeiten, müssen alle genau wissen, wohin die gemeinsame Reise geht und wie ihre individuellen Beiträge zum großen Ganzen beitragen. Es geht darum, sicherzustellen, dass jeder Experte seine Fähigkeiten im Sinne des großen Teams einsetzen und auf das gemeinsame Ziel hinarbeiten kann.
Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)
| Kriterium | Details |
|---|---|
| Einsatzgebiet | Workshops, Meetings, Retrospektiven, Team- und Organisationsentwicklung |
| Zielgruppe / Größe | Hybride Teams, Führungskräfte, gesamte Organisation |
| Dauer | Nicht spezifiziert |
| Material | Digitale Boards, Monitore, Videocall-Tools (z.B. für Kaminabend) |
| Schwierigkeitsgrad | Nicht spezifiziert |
Der konkrete Mehrwert für das Team
- Jeder Experte weiß jederzeit, wie seine Fähigkeiten das Team unterstützen und auf das gemeinsame Ziel einzahlen.
- Informationen sind offen für alle zugänglich, was Transparenz schafft und die Zielerreichung fördert.
- Das „Warum“ hinter Entscheidungen und Zielen wird geklärt, was zu einem tieferen Verständnis und gemeinsamer Ausrichtung führt.
- Formate wie der digitale Kaminabend stärken das Wir-Gefühl und den Zusammenhalt im Team, auch über die Distanz hinweg.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Digitale Boards implementieren: Ersetzt physische Boards durch digitale Alternativen. Sorgt dafür, dass alle Teammitglieder, ob im Büro oder remote, jederzeit und gleichberechtigt sehen können, woran das Team und die Organisation arbeiten.
- Warum-Fragen fördern: Etabliert eine Kultur, in der Mitarbeiter bei der Vorstellung von Zielen oder Projekten aktiv hinterfragen, warum diese verfolgt werden. Dies stellt sicher, dass das „Why“ für alle klar ist.
- Digitalen Kaminabend etablieren: Organisiert informelle Videocalls, bei denen Teams über berufliche Themen, Weiterentwicklung oder Ziele plaudern können. Dies fördert sowohl die Orientierung als auch das Wir-Gefühl außerhalb des normalen Arbeitsalltags.
- Gemeinsame Regeln definieren und reflektieren: Jedes Team sollte gemeinsam mit seinen Führungskräften eigene Regeln für die Zusammenarbeit im „New Normal“ entwickeln. Diese Regeln müssen regelmäßig reflektiert und angepasst werden, um herauszufinden, was gut funktioniert und was nicht.
Stolpersteine & Tipps für die Moderation
Ein wesentlicher Stolperstein in hybriden Teams ist die Gefahr, die Remote-Mitarbeiter unbeabsichtigt zu vernachlässigen. Während die Kollegen im Büro direkt vor Augen sind, kann das Wir-Gefühl bei den mobil Arbeitenden leicht verloren gehen. Führungskräfte müssen hier bewusst agieren und sicherstellen, dass alle Teammitglieder gleichermaßen mitgenommen und eingebunden werden. Auch der Abschied von liebgewonnenen physischen Boards kann Widerstände hervorrufen; hier ist es wichtig, die Vorteile und die Notwendigkeit digitaler, für alle zugänglicher Lösungen klar zu kommunizieren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum ist Orientierung in hybriden Teams so wichtig?
Orientierung ist entscheidend, weil in hybriden Settings ein Teil des Teams im Büro und ein anderer remote arbeitet. Ohne klare Ziele und transparente Informationen kann es schwierig sein, dass alle Teammitglieder effektiv auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten und sich zugehörig fühlen. Jeder muss wissen, wohin die Reise geht, um seinen Beitrag optimal leisten zu können.
Was sind „digitale Boards“ und wie ersetzen sie physische Whiteboards?
Digitale Boards sind Online-Plattformen oder Tools, die die Informationen und Aufgaben darstellen, die früher auf physischen Whiteboards oder Flipcharts festgehalten wurden. Sie ersetzen diese, indem sie alle Inhalte für alle Teammitglieder jederzeit und von überall zugänglich machen, was besonders in hybriden Teams für gleiche Informationsstände sorgt.
Was ist der „digitale Kaminabend“ und wofür wird er eingesetzt?
Der digitale Kaminabend ist eine Methode, bei der Teammitglieder in einem Videocall informell zusammenkommen, um über berufliche Themen oder mögliche Weiterentwicklungen zu plaudern. Er dient dazu, das Wir-Gefühl zu stärken und bietet eine entspannte Atmosphäre, um gleichzeitig die Orientierung an gemeinsamen Zielen zu fördern.
Wie kann ich als Führungskraft sicherstellen, dass Remote-Mitarbeiter nicht „vergessen“ werden?
Um Remote-Mitarbeiter nicht zu vergessen, müssen Führungskräfte bewusst darauf achten, sie genauso aktiv einzubeziehen wie die Kollegen im Büro. Dies beinhaltet die Nutzung von digitalen Boards für maximale Transparenz, das Schaffen von Gelegenheiten für informellen Austausch (wie den digitalen Kaminabend) und das aktive Einfordern von Fragen und Feedback von allen Teammitgliedern, unabhängig vom Standort.
Tiefer eintauchen: Die komplette Folge
New Normal: Orientierung für hybride Teams
Wenn ein Teil des Teams im Büro arbeitet und ein anderer remote, ist eine Sache so wichtig wie kaum etwas anderes: Orientierung. Aber warum legen wir so viel Wert darauf und wie schaffen wir eben diese Orientierung? Darum soll es heute gehen.
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