New Normal: Wie finden Termine „egal von wo“ statt?

Hybride Terminorganisation – Effektive Zusammenarbeit von überall

TL;DR: Für eine erfolgreiche hybride Zusammenarbeit müssen Termine und Kommunikation so gestaltet sein, dass eine gleichberechtigte Teilnahme von überall möglich ist. Der Schlüssel liegt in der konsequenten Nutzung digitaler Tools, einer hochwertigen technischen Ausstattung und der Verlagerung der Kommunikation in transparente, öffentliche Kanäle.

Worum geht es?

Die Art und Weise, wie wir arbeiten, verändert sich grundlegend. Das „Neue Normal“ oder die „Hybride Firma“ bedeutet, dass wir bald „egal von wo“ zusammenarbeiten werden. Damit dies reibungslos funktioniert, müssen wir unsere Terminkultur und Kommunikationsgewohnheiten anpassen. Ziel ist es, Barrieren zwischen physisch anwesenden und remote zugeschalteten Kollegen abzubauen, um eine nahtlose und gleichberechtigte Kollaboration zu ermöglichen.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Organisation von Meetings, Workshops und Retrospektiven in hybriden Arbeitsumgebungen, interne Kommunikation
Zielgruppe / Größe Teams, Abteilungen und Unternehmen mit hybriden Arbeitsmodellen
Dauer Nicht spezifiziert (kontinuierlicher Prozess der Anpassung)
Material Digitale Whiteboards (z.B. Miro), gute Audio- und Videoausstattung, Kommunikationsplattform (z.B. Microsoft Teams)
Schwierigkeitsgrad Nicht spezifiziert (erfordert Investition in Technik und Umdenken in Prozessen)

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Gleichberechtigte Teilnahme: Alle Teammitglieder, egal ob vor Ort oder remote, können aktiv und gleichwertig an Terminen teilnehmen.
  • Reduzierung von Barrieren: Es wird verhindert, dass Remote-Teilnehmer in eine Zuschauerrolle gedrängt oder zu Terminen vergessen werden.
  • Transparente Kommunikation: Informationen sind für alle zugänglich, wodurch das Gefühl des „Grundrauschens“ und der Zugehörigkeit auch aus der Ferne erhalten bleibt.
  • Förderung der Selbstverantwortung: Jeder ist eingeladen, sich aktiv Informationen zu „pullen“ und sich selbst zu informieren.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Leitsatz etablieren: Formulieren Sie einen klaren Grundsatz, wie „Jeder Termin ist so organisiert, dass man von überall daran teilnehmen kann.“ und kommunizieren Sie diesen fest im Team.
  2. Digitale Whiteboards nutzen: Ersetzen Sie physische Flipcharts und Whiteboards durch digitale Alternativen (z.B. Miro), um allen Teilnehmern die aktive Mitgestaltung zu ermöglichen.
  3. Gute Audio- und Videoausstattung sicherstellen: Investieren Sie in hochwertige Kameras und Mikrofone für Meetingräume, um ein klares Bild und kristallklaren Ton für Remote-Teilnehmer zu gewährleisten.
  4. Jeden Termin mit Remote-Link versehen: Stellen Sie sicher, dass jeder Kalendereintrag automatisch einen Link für die Online-Teilnahme enthält (z.B. einen Teams-Link), selbst wenn alle Anwesenden vor Ort erwartet werden.
  5. Kommunikationskanäle auf öffentliche Tools verlagern: Beschränken Sie die interne Kommunikation auf transparente Kanäle (z.B. „Teams first“), um Informationen für alle zugänglich und nachvollziehbar zu machen.

Stolpersteine & Tipps für die Moderation

Ein häufiger Stolperstein ist der unbewusste Ausschluss von Remote-Teilnehmern durch die Bevorzugung analoger Tools wie Flipcharts und Post-its, die eine aktive Mitgestaltung erschweren und Remote-Kollegen in eine reine Zuschauerrolle drängen. Ebenso kann das Vergessen, Remote-Teilnehmer einzuladen oder die Videoausrüstung nicht einzuschalten, zu Frustration führen. Um dies zu überwinden, ist eine proaktive Haltung erforderlich: Investieren Sie in die bereits genannten digitalen Tools und technische Ausstattung. Etablieren Sie den Leitsatz, dass jeder Termin von überall zugänglich sein muss, als feste Teamnorm. Verinnerlichen Sie das „Teams first“-Prinzip für die interne Kommunikation, um Transparenz und Teilhabe zu fördern und die Barriere zwischen physisch und virtuell Anwesenden so klein wie möglich zu halten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was bedeutet „egal von wo“ im Kontext hybrider Arbeit?

„Egal von wo“ bedeutet, dass Teammitglieder zukünftig von verschiedenen Orten aus zusammenarbeiten können – sei es im Büro, im Homeoffice oder an anderen mobilen Arbeitsplätzen. Termine und Kommunikation müssen diese Flexibilität unterstützen.

Warum sind traditionelle Tools wie Flipcharts in hybriden Meetings problematisch?

Physische Flipcharts, Whiteboards und Post-its schließen Remote-Teilnehmer aus, da sie nicht aktiv daran mitwirken können. Sie reduzieren diese Kollegen auf eine passive Zuschauerrolle, was der gleichberechtigten Zusammenarbeit entgegensteht.

Welche Rolle spielt gute technische Ausstattung für hybrides Arbeiten?

Eine gute Audio- und Videoausstattung in den Meetingräumen ist entscheidend. Sie ermöglicht ein klares Bild und kristallklaren Ton für Remote-Teilnehmer und trägt maßgeblich dazu bei, die Barriere zwischen physisch und virtuell Anwesenden zu minimieren.

Warum sollte die interne Kommunikation auf „Teams first“ umgestellt werden?

Die Priorisierung von Plattformen wie Microsoft Teams für die interne Kommunikation fördert Transparenz, Orts- und Zeitunabhängigkeit. Alle Informationen sind in öffentlichen Kanälen verfügbar, was jedem Teammitglied ermöglicht, das „Grundrauschen“ mitzubekommen und sich eigenverantwortlich zu informieren.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

New Normal: Wie finden Termine „egal von wo“ statt?

Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant. Schon bald werden in vielen Unternehmen einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mobil arbeiten – und das ganz selbstverständlich. Was bedeutet das für unsere Termine? Wie müssen sie organisiert sein und was müssen wir beachten?

Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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