5 Fragen für Führungskräfte im Remote-Meeting – Stärkt eure Team-Verbindung
TL;DR: Fünf simple Fragen helfen Führungskräften, die Verbindung zu Remote-Teams zu stärken, individuelle Herausforderungen und Lernprozesse zu erkennen und ein lösungsorientiertes Miteinander zu fördern.
Worum geht es?
In Zeiten, in denen Videokonferenzen und Remote-Arbeit den Alltag prägen, ist es für Führungskräfte wichtiger denn je, einen tiefen Kontakt zu ihren Teams zu halten. Diese Episode stellt fünf gezielte Fragen vor, die dabei helfen, über reine Arbeitsaufgaben hinauszugehen, das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu verstehen und deren individuelle Bedürfnisse sowie Herausforderungen besser zu erkennen. Sie richten sich an alle, die Teams führen – ob hierarchisch, als Product Owner oder Scrum Master.
Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)
| Kriterium | Details |
|---|---|
| Einsatzgebiet | Remote-Meetings, Workshops, Retrospektiven, 1-zu-1-Gespräche |
| Zielgruppe / Größe | Führungskräfte (hierarchische Vorgesetzte, Product Owner, Scrum Master, agile Team-Begleiter); Einzelpersonen oder gesamtes Team |
| Dauer | Nicht spezifiziert |
| Material | Nicht spezifiziert |
| Schwierigkeitsgrad | Nicht spezifiziert |
Der konkrete Mehrwert für das Team
- Besseres Verständnis für die Wünsche und Bedürfnisse des Teams
- Aufbau einer stärkeren persönlichen Verbindung zwischen Führungskraft und Teammitgliedern
- Identifikation von Herausforderungen (beruflich und persönlich) und potenziellen Hindernissen (Impediments)
- Förderung eines lösungsorientierten Wir-Gefühls durch Teilen von Tipps und Learnings
- Anknüpfungspunkte für die individuelle Mitarbeiter-Weiterentwicklung
- Schaffen von Momenten des gemeinsamen „Menschseins“ und Auflockerns der Arbeitsatmosphäre
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Was machst du dir denn heute zum Mittag? Diese Frage öffnet einen Raum jenseits der Arbeit, fördert soziale Interaktion und gibt Einblick in Pausenverhalten und Wohlbefinden der Teammitglieder.
- Was ist denn gerade für dich persönlich die größte Herausforderung? Damit wird ein Verständnis für individuelle, auch nicht-berufliche Belastungen geschaffen, was Empathie fördert und mögliche Stolpersteine aufdeckt.
- Was hilft dir gerade? Eine offene Frage, die den Austausch von Tools, Tipps und Tricks fördert und ein lösungsorientiertes „Wir-Gefühl“ im Team stärkt.
- Was hast du in den letzten Wochen gelernt bzw. über dich gelernt? Diese Frage regt zur Selbstreflexion über persönliches Wachstum an und bietet gute Anknüpfungspunkte für die Mitarbeiter-Weiterentwicklung.
- Was vermisst du aus dem Büro denn im Moment am meisten? Hilft, den „Heimathafen“ im Blick zu behalten, aber auch konkrete Hindernisse (Impediments) wie fehlende Ausstattung oder soziale Interaktion zu identifizieren.
Stolpersteine & Tipps für die Moderation
Höre bei der Frage nach dem Mittagessen aufmerksam zu. Wenn ein Teammitglied angibt, keine richtigen Pausen zu machen oder immer das Gleiche zu essen, kann dies ein Hinweis auf Überlastung sein. Ermutige zu bewussten Pausen und abwechslungsreicher Ernährung.
Bei den Fragen nach Herausforderungen oder dem, was fehlt, ist es entscheidend, Impediments wie fehlende Hardware oder mangelnde soziale Interaktion zu notieren. Als Führungskraft kannst du daraufhin proaktiv Lösungen anbieten, sei es durch die Organisation von Equipment oder das Einplanen von informellen „Kaffee-Pausen“ im Team, um das kollegiale Miteinander zu fördern.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum sollte ich nach dem Mittagessen fragen?
Diese scheinbar banale Frage eröffnet einen Raum für persönliche Gespräche jenseits der Arbeit. Sie hilft, das Wohlbefinden der Mitarbeiter einzuschätzen und fördert das Bewusstsein für wichtige Pausen.
Wer zählt in diesem Kontext als Führungskraft?
Neben hierarchischen Vorgesetzten sind auch Product Owner, Scrum Master oder alle Personen, die agile Teams begleiten, als Führungskräfte angesprochen.
Wie gehe ich mit den Antworten auf persönliche Herausforderungen um?
Höre aufmerksam zu, zeige Empathie und biete gegebenenfalls Unterstützung an, um gemeinsam mögliche Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Auch das Teilen eigener Erfahrungen kann hilfreich sein.
Können diese Fragen auch in Retrospektiven eingesetzt werden?
Ja, diese Fragen eignen sich hervorragend, um in Retrospektiven die „Set the Stage“-Phase zu beleben und eine tiefere Verbindung sowie ein besseres Verständnis im Team zu fördern.
Tiefer eintauchen: Die komplette Folge
5 Fragen, die Führungskräfte ihrem Team jetzt stellen sollten
Wie kommen Führungskräfte in der aktuellen Situation mit Mitarbeitern in Kontakt und können sie zum Wachstum anregen? Wir stellen euch fünf Fragen vor, die ihr zum Beispiel im nächsten Remote-Meeting stellen könnt – mit echter Zauberwirkung!
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