Bottom Up Mentoring mit Michel Abé

Bottom-up Mentoring – Wissenstransfer über Hierarchien und Generationen hinweg

TL;DR: Bottom-up Mentoring ist eine Methode, die den Wissenstransfer in Unternehmen neu definiert, indem sie Mentoring-Beziehungen unabhängig von Alter und Hierarchie ermöglicht. Es löst das Problem, dass wertvolles Wissen und neue Perspektiven (z.B. zu Digitalthemen) ungenutzt bleiben, und fördert stattdessen ein gegenseitiges Lernen zwischen Kollegen mit unterschiedlichem Hintergrund und „Prägezeit“ im Unternehmen.

Worum geht es?

Entdecke mit dem Bottom-up Mentoring eine innovative Methode zur Teambegleitung, die den Austausch von Wissen und Fähigkeiten über traditionelle Hierarchien und Altersgrenzen hinweg revolutioniert. Diese Methode ermöglicht es, von Kollegen zu lernen, die in bestimmten Themenfeldern wie Social Media oder neuen Technologien eine besondere Expertise mitbringen – oft sind dies jüngere Generationen oder Personen mit einer geringeren „Prägezeit“ im Unternehmen. Das Bottom-up Mentoring fördert eine Kultur des gegenseitigen Lernens, bei der alle Beteiligten voneinander profitieren und neue Blickwinkel gewinnen können.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Förderung von Lernen und Wissenstransfer; Nutzung neuer Perspektiven (z.B. im Umgang mit Social Media wie TikTok); Überwindung von Hierarchiegrenzen.
Zielgruppe / Größe Teams, Management, gemischt mit jüngeren Kolleginnen und Kollegen (Auszubildende, Trainees). Kern ist die Offenheit beider Seiten.
Dauer Nicht spezifiziert
Material Nicht spezifiziert
Schwierigkeitsgrad Nicht spezifiziert

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Fördert gegenseitiges Lernen und den Austausch von Expertise unabhängig von Hierarchie und Alter.
  • Ermöglicht den Zugang zu aktuellem Wissen und neuen Perspektiven, besonders in schnelllebigen Bereichen wie Digitalisierung und Social Media.
  • Bietet Führungskräften die Möglichkeit, Lernwillen zu zeigen und durch „Lead by Example“ eine offene Lernkultur zu etablieren.
  • Nutzt den „frischen Blick von außen“ von Kolleginnen und Kollegen mit wenig „Prägezeit“ im Unternehmen, um etablierte Denkweisen zu hinterfragen und innovative Ideen zu generieren.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Thema identifizieren: Bestimme ein spezifisches Thema oder einen Skill (z.B. Social Media, neue Technologien), bei dem der Input von jüngeren Kollegen oder solchen mit frischer externer Perspektive besonders wertvoll wäre.
  2. Mentoren/Mentees finden: Identifiziere Personen im Unternehmen, die in dem gewählten Thema Expertise besitzen (potentielle „Mentoren“), und solche, die ihr Wissen erweitern möchten (potentielle „Mentees“). Achte dabei nicht auf Alter oder Hierarchie.
  3. Paarungen bilden: Stelle Tandems zusammen, idealerweise durch eine Mischung von Personen mit langer „Prägezeit“ im Unternehmen und solchen mit wenig bis keiner „Prägezeit“, um vielfältige Blickwinkel zu gewährleisten.
  4. Grundhaltung kommunizieren: Betone, dass Offenheit, Bereitschaft und Neugier auf beiden Seiten die Kernelemente für den Erfolg des Mentorings sind.
  5. Austausch begleiten: Schaffe einen Rahmen, in dem der wechselseitige Austausch von Wissen, Erfahrungen und Perspektiven stattfinden und gedeihen kann.

Stolpersteine & Tipps für die Moderation

Ein Kernelement für den Erfolg des Bottom-up Mentorings ist die Offenheit beider Seiten – sowohl der „Mentoren“ als auch der „Mentees“. Es ist entscheidend, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Neugier und die Bereitschaft, voneinander zu lernen, im Vordergrund stehen. Ein wertvoller Tipp ist es, Menschen mit unterschiedlicher „Prägezeit“ im Unternehmen zusammenzubringen. Die Kombination von langjährigen Mitarbeitern mit neuen Kolleginnen und Kollegen, die einen frischen Blick von außen mitbringen, führt zu den spannendsten und wertvollsten Ideen für alle Beteiligten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist Bottom-up Mentoring?

Bottom-up Mentoring ist eine Methode des Wissensaustauschs, bei der der Mentor nicht zwingend der Ältere oder Dienstältere ist, sondern die Person, die spezifisches Wissen oder einen besonderen Skill in einem bestimmten Bereich besitzt, oft unabhängig von Alter oder hierarchischer Position.

Wer kann Mentor beim Bottom-up Mentoring sein?

Jeder, der Expertise in einem bestimmten Bereich hat, kann als Mentor fungieren, unabhängig von Alter, Hierarchie oder Dienstjahren. Dies können insbesondere jüngere Kolleginnen und Kollegen sein, die beispielsweise einen anderen Zugang zu Themen wie Social Media haben.

Was ist das Kernelement für den Erfolg dieser Methode?

Der Erfolg des Bottom-up Mentorings hängt maßgeblich von der Offenheit, Bereitschaft und Neugier beider Seiten ab, voneinander zu lernen und gegenseitig zu profitieren.

Welche Themen eignen sich besonders für Bottom-up Mentoring?

Besonders geeignet sind Themen, bei denen die junge Generation oder Personen mit geringer „Prägezeit“ im Unternehmen einen ganz anderen Zugang oder spezielle Kenntnisse haben, wie zum Beispiel Social Media (TikTok), neue Technologien oder frische externe Perspektiven.

Der Kopf hinter dem Impuls

Michel Abé ist Geschäftsführer bei den Agile Heroes. Er beschäftigt sich seit knapp 12 bis 13 Jahren mit dem Thema Agilität und war in diesem Kontext bereits zehn Jahre lang in der Medienbranche tätig. Mit seiner langjährigen Erfahrung im agilen Umfeld bringt er wertvolle Impulse für Organisationen mit.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

Bottom Up Mentoring mit Michel Abé

Lernen und Wachsen – dabei kann Mentoring helfen. Doch es muss nicht immer der oder die (Dienst-)Ältere das eigene Wissen und die Erfahrung weitergeben. Warum "Bottom Up Mentoring" gut funktioniert, erklärt in dieser Folge Michel Abé.

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