Blick nach außen (Türchen 19 im Adventskalender)

Blick nach außen Methode – Horizonterweiterung für lernende Teams

TL;DR: Die „Kaffeetassen-Methode“ ist ein einfacher, aber effektiver Weg für Teams, um über den eigenen Tellerrand zu blicken. Durch gezieltes Nachfragen im Unternehmen und bei externen Firmen erhalten Teams wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen und verhindern, den Anschluss an Markt und Wettbewerb zu verlieren.

Worum geht es?

Lernende Teams laufen Gefahr, sich zu sehr auf interne Prozesse und Aufgaben zu konzentrieren und dabei den Blick für das größere Ganze zu verlieren. Der Blick nach außen ist entscheidend, um nicht „im eigenen Saft zu schmoren“ und relevante Veränderungen im Markt, im Wettbewerbsumfeld und in benachbarten Teams rechtzeitig zu erkennen. Wer diesen externen Blick vernachlässigt, läuft Gefahr, eines Tages von einer sich wandelnden Welt überrascht zu werden.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Teamentwicklung, Wissensaustausch, Marktorientierung
Zielgruppe / Größe Teams (Größe nicht spezifiziert)
Dauer 30 Minuten (intern); einmal im Quartal (extern)
Material Kaffeetasse
Schwierigkeitsgrad Leicht

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Verhindert, dass das Team „im eigenen Saft schmort“ und nur die eigene Perspektive zählt.
  • Fördert den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus auf das umgebende System.
  • Sorgt dafür, dass der Markt, das Konkurrenzumfeld und Nachbarteams nicht aus dem Blick geraten.
  • Ermöglicht das Lernen von Wettbewerbern und anderen Unternehmen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Kaffeetasse nehmen: Jedes Teammitglied schnappt sich eine Kaffeetasse.
  2. Rundgang starten: Geht als Team – egal ob virtuell oder in echt – für eine halbe Stunde durch das Unternehmen.
  3. Fragen stellen: Sprecht andere Mitarbeitende an und fragt einfach: „Hey, was macht ihr denn jetzt gerade?“
  4. Erkenntnisse teilen: Trefft euch danach wieder als Team, um eure gesammelten Erkenntnisse zu teilen und daraus zu lernen.
  5. Externen Blick wagen: Ergänzt diese interne Praxis einmal im Quartal mit einem Blick zu anderen Firmen, um zu erfahren, was dort passiert und was ihr von ihnen lernen könnt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum ist der Blick nach außen für lernende Teams so wichtig?

Der Blick nach außen ist entscheidend, um nicht nur in den eigenen Prozessen gefangen zu sein. Er hilft, den Markt, Wettbewerber und Nachbarteams im Auge zu behalten, sich anzupassen und Innovationen nicht zu verpassen.

Wie oft sollte diese Methode angewendet werden?

Für den internen Austausch im Unternehmen sind 30-minütige Kaffeetassen-Rundgänge flexibel einsetzbar. Für den externen Blick zu anderen Firmen wird eine Frequenz von einmal pro Quartal empfohlen.

Kann die Methode auch in Remote-Teams eingesetzt werden?

Ja, die Methode ist ausdrücklich als sowohl „virtuell oder in echt“ durchführbar beschrieben, was ihre Anwendbarkeit für Remote-Teams bestätigt.

Welche Materialien werden für die Methode benötigt?

Das einzige spezifische Material, das für die Durchführung dieser Methode benötigt wird, ist eine Kaffeetasse pro Teammitglied.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

Blick nach außen (Türchen 19 im Adventskalender)

Was brauchen lernende Teams, um wirksam und erfolgreich miteinander zu arbeiten? Eine der Kompetenzen hierfür ist der Blick nach außen! In dieser Folge erfahrt ihr, was dahinter steckt!Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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