Zwei Wahrheiten und eine Lüge für mehr Vertrauen im Team

Zwei Wahrheiten und eine Lüge – Vertrauen aufbauen & Teammitglieder kennenlernen

TL;DR: „Zwei Wahrheiten und eine Lüge“ ist eine vielseitige Icebreaker-Methode, bei der Teilnehmende zwei wahre und eine erfundene Anekdote über sich erzählen. Sie löst das Problem des oberflächlichen Kennenlernens und fördert spielerisch Vertrauen sowie tiefere Einblicke in die Persönlichkeiten im Team.

Worum geht es?

„Zwei Wahrheiten und eine Lüge“ ist eine etablierte Methode, um den Austausch in Teams anzuregen und Vertrauen aufzubauen. Ob in neuen Konstellationen zum schnellen Kennenlernen oder in bereits bestehenden Teams zur Stärkung des Zusammenhalts – diese Technik bietet eine unterhaltsame Möglichkeit, persönliche Geschichten zu teilen und geteilte Geheimnisse (Shared Secrets) zu schaffen. Sie eignet sich hervorragend als Auflockerer in Workshops, Meetings oder bei ganztägigen Offsites.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Workshops, Meetings, Retrospektiven, Auflockerer bei Ganztages-Offsites
Zielgruppe / Größe Gruppen, die sich noch nicht gut kennen oder extrem gut kennen
Dauer Nicht spezifiziert
Material Nicht spezifiziert
Schwierigkeitsgrad Nicht spezifiziert

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Fördert den Aufbau von Vertrauen und geteilten Geheimnissen innerhalb der Gruppe.
  • Ermöglicht ein besseres Kennenlernen der Teamkollegen oder Workshop-Teilnehmer auf einer persönlichen Ebene.
  • Bietet eine lockere und unterhaltsame Möglichkeit zur Auflockerung in Workshops und Meetings.
  • Jeder Teilnehmer kann die Tiefe und persönliche Relevanz der erzählten Geschichten selbst bestimmen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Jeder Teilnehmer erhält die Aufgabe, sich zwei wahre Anekdoten oder Fakten über sich selbst zu überlegen und eine Lüge (eine erfundene Anekdote).
  2. Die Anekdoten sollten klein und schnell erzählbar sein.
  3. Reihum erzählt jeder Teilnehmer seine drei Geschichten (zwei Wahrheiten, eine Lüge).
  4. Die anderen Teilnehmer hören aufmerksam zu.
  5. Anschließend entscheidet die Gruppe (oder jeder Einzelne), welche der drei Aussagen die Lüge war.

Stolpersteine & Tipps für die Moderation

Anfangs können Teilnehmer irritiert oder gefordert sein, sich eine Lüge auszudenken oder passende Wahrheiten zu finden, die die anderen noch nicht kennen. Betonen Sie, dass der Grad der Persönlichkeit oder „Wildheit“ der Geschichten frei wählbar ist. Selbst eine kleine, schnell erzählte Anekdote funktioniert. Ermutigen Sie die Teilnehmer, dass auch eine „Lüge“ interessante Gesprächspunkte eröffnen oder überraschende Einblicke in die Gedankenwelt des Erzählers geben kann, selbst wenn der Kern der Geschichte nicht wahr ist.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum sollten wir uns Lügen ausdenken?

Die Methode nutzt das Element des Rätselratens, um auf spielerische Weise Vertrauen aufzubauen, geteilte Geheimnisse zu schaffen und die Teilnehmer zu ermutigen, persönliche Anekdoten zu teilen. Es geht darum, Geschichten zu erzählen, die Einblicke geben, auch wenn eine davon erfunden ist.

Wie tiefgründig müssen die Geschichten sein?

Jeder Teilnehmer kann selbst entscheiden, wie persönlich oder „wild“ die Geschichten sind. Das Spektrum reicht von einfachen Alltagsereignissen bis zu außergewöhnlichen Anekdoten. Der Kern ist, dass man etwas über die Person erfährt, unabhängig von der Tiefe.

Ist die Methode auch für Teams geeignet, die sich schon lange kennen?

Ja, die Methode eignet sich sowohl für neue Teams zum Kennenlernen als auch für bestehende Teams, um das Vertrauen und den Zusammenhalt weiter zu stärken, indem neue Facetten aneinander entdeckt werden.

Was tun, wenn Teilnehmer Schwierigkeiten haben, eine Lüge oder Wahrheiten zu finden?

Betonen Sie, dass es keine Rolle spielt, wie spektakulär die Geschichten sind. Schon kleine, schnelle Anekdoten reichen aus. Wichtig ist die Interaktion und der Austausch, nicht die Perfektion der Geschichten.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

Zwei Wahrheiten und eine Lüge für mehr Vertrauen im Team

In dieser Episode geht’s um eine beliebte Icebreaker-Methode: Zwei Wahrheiten und eine Lüge. Jan und Florian teilen persönliche Anekdoten, zeigen, wie die Methode wirkt, und warum sie gerade in neuen oder vertrauten Teams so gut funktioniert. Zum Mitraten und Nachmachen empfohlen!

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