Zwei Dinge, die noch niemand weiß

Zwei Dinge, die noch niemand weiß – Teambuilding und Wertschätzung im Team

TL;DR: Diese Methode lädt jedes Teammitglied ein, zwei persönliche, wenig bekannte Fakten über sich zu teilen. In einer Ratespielrunde errät das Team, welcher Fakt zu wem gehört, fördert so tieferes Kennenlernen, Aufmerksamkeit und den Teamzusammenhalt.

Worum geht es?

Nach einem inspirierenden Offsite, das die Akkus aufgeladen hat, teilen Jan und Florian eine besonders wirksame Methode zum Kennenlernen und zur Stärkung des Teamgefühls. Ursprünglich als einfache Kennenlernübung gedacht, entfaltet sie eine besondere Dynamik, wenn sie zum Abschluss einer mehrtägigen Veranstaltung eingesetzt wird. Es geht darum, durch das Teilen persönlicher, oft überraschender Fakten nicht nur mehr übereinander zu erfahren, sondern auch die Wertschätzung für die bereits im Team entwickelte Aufmerksamkeit zu spüren.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Teambuilding, Kennenlernen, Offsites, Workshops, Retrospektiven (insbesondere zum Abschluss)
Zielgruppe / Größe Kleine bis mittlere Teams (erfolgreich erprobt mit 12 Personen)
Dauer Vorbereitung (Moderator): Nicht spezifiziert („ein bisschen Vorbereitungszeit“). Durchführung: Nicht spezifiziert.
Material Zettel oder digitale Karten zum Drucken der Fakten, Stift (implizit)
Schwierigkeitsgrad Einfach

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Fördert ein tiefgründiges Kennenlernen der Teammitglieder abseits des Arbeitsalltags.
  • Stärkt die gegenseitige Wertschätzung und zeigt, wie aufmerksam Teammitglieder einander zuhören und sich an Details erinnern.
  • Verbessert die Kommunikation und den Teamzusammenhalt durch spielerische Interaktion und gemeinsames Lachen.
  • Schafft eine lockere und unterhaltsame Atmosphäre, die den Spaß am Miteinander fördert.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Fakten sammeln: Laden Sie alle Teilnehmenden ein, vorab zwei persönliche Fakten über sich zu schicken, die nicht jeder weiß. Betonen Sie, dass jeder die Tiefe der Fakten selbst bestimmen kann und völlig frei in der Interpretation ist.
  2. Fakten vorbereiten: Drucken Sie jeden einzelnen Fakt auf einen separaten Zettel oder eine Karte. Notieren Sie auf der Rückseite (oder verdeckt) den Namen der Person, die den Fakt eingesandt hat.
  3. Ratespiel starten: Lesen Sie die Fakten einzeln vor, ohne zu verraten, von wem sie stammen.
  4. Zuordnen lassen: Bitten Sie die Runde zu überlegen und zu raten, auf wen der jeweilige Fakt zutrifft. Ermutigen Sie zu Diskussionen, Vermutungen und Begründungen, basierend auf bereits gewonnenen Erkenntnissen oder Smalltalk.
  5. Auflösung: Decken Sie nach der Rate-Runde auf, wer den Fakt eingesandt hat, und freuen Sie sich über die Reaktionen und Erkenntnisse.

Stolpersteine & Tipps für die Moderation

Spielerische Irreführung: Wenn Teilnehmende versuchen, die Gruppe absichtlich auf eine falsche Fährte zu locken – ähnlich wie beim Spiel „Werwolf“, das im Podcast erwähnt wird – kann dies die Dynamik beleben und für zusätzliche Lacher sorgen. Betrachten Sie dies als Teil des Spaßes und lassen Sie diese spielerische Komponente zu.

Wertschätzung hervorheben: Besonders, wenn die Methode zum Ende eines Offsites oder Workshops eingesetzt wird, betonen Sie, wie erstaunlich es ist, wie viele Fakten die Teilnehmenden bereits einander zuordnen konnten. Dies unterstreicht die bereits entwickelte Aufmerksamkeit und Wertschätzung innerhalb der Gruppe.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wofür eignet sich die Methode „Zwei Dinge, die noch niemand weiß“ am besten?

Die Methode eignet sich hervorragend für Teambuilding, zum tieferen Kennenlernen in Teams, auf Offsites, in Workshops und in Retrospektiven, um den Zusammenhalt und die gegenseitige Wertschätzung zu stärken.

Wie viele Personen können an dieser Methode teilnehmen?

Die Methode wurde erfolgreich mit einer Gruppe von zwölf Personen durchgeführt. Sie ist gut skalierbar für kleine bis mittlere Teams.

Was passiert, wenn Teilnehmende nichts Persönliches preisgeben möchten?

Die Methode lässt jedem Teilnehmenden die Freiheit zu entscheiden, welche Art von Fakten er oder sie teilen möchte und wie tief diese gehen. Dies ermöglicht eine angenehme Teilnahme ohne Druck.

Wann ist der beste Zeitpunkt, diese Methode durchzuführen?

Obwohl Kennenlernmethoden oft am Anfang stehen, wurde hier erfolgreich gezeigt, dass ein Einsatz zum Ende einer Veranstaltung (z.B. Offsite) besonders wirksam ist, um die gegenseitige Aufmerksamkeit und das bereits erworbene Wissen übereinander wertzuschätzen.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

Zwei Dinge, die noch niemand weiß

Vergangene Woche hatten Jan und Florian ein Offsite mit vielen agilen Kolleg:innen, auf dem sie sich besser kennengelernt haben. Unter Anderem wurde eine Methode angewandt, bei der alle Teilnehmenden einmal vorab etwas an den Moderator schicken sollten. Worum es geht, erfahrt ihr in dieser Folge!

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