Wissenssessions mit Helen Bartjes und Simon Klumpen (Takeover 1)

Wissens-Sessions etablieren – Wissen teilen, Zusammenarbeit fördern

TL;DR: Wissens-Sessions sind regelmäßige Online-Termine, bei denen Mitarbeitende ihr internes Wissen aktiv teilen. Sie lösen das Problem ungenutzten, verborgenen Wissens, fördern den Austausch über Teamgrenzen hinweg und sichern wertvolle Informationen nachhaltig für die gesamte Organisation.

Worum geht es?

Die aktuelle Folge des Methodenmontags, gestaltet von Helen und Simon aus der Ausbildung zum Team- und Transformationsbegleiter, stellt eine einfache und hochwirksame Methode vor: die „Wissens-Session“. Ziel ist es, in Organisationen vorhandenes, aber oft ungenutztes oder unstrukturiertes Wissen sichtbar und zugänglich zu machen. Die Methode schafft eine aktive Plattform für den internen Wissensaustausch, fördert die Zusammenarbeit und trägt maßgeblich zu einer agilen Lernkultur bei.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Wissensmanagement, interne Kommunikation, Teamentwicklung, Organisationsentwicklung
Zielgruppe / Größe Alle Mitarbeitenden einer Organisation
Dauer Regelmäßige Termine, Dauer der einzelnen Session: Nicht spezifiziert
Material Online-Meeting-Plattform (z.B. Microsoft Teams), Plattform zur Wissenssicherung (z.B. Intranet, Wiki-System)
Schwierigkeitsgrad Leicht

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Wissen sichtbar machen: Mitarbeitende erhalten eine Plattform, um ihre Expertise, Projekte und Erfolge aktiv mit der gesamten Organisation zu teilen und Wertschätzung zu erfahren.
  • Informationsfluss verbessern: Andere Mitarbeitende erfahren aus erster Hand, woran Kolleg:innen arbeiten, entdecken Synergien und verhindern Doppelarbeit.
  • Beteiligung fördern: Die Sessions regen zum aktiven Austausch an, indem Raum für Fragen und weiterführenden Input gegeben wird, was die kollektive Intelligenz stärkt.
  • Wissen nachhaltig sichern: Getrennte Informationen werden systematisch erfasst, dokumentiert und dauerhaft für alle zugänglich gemacht, was einen wertvollen Wissensfundus aufbaut.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Regeltermin einstellen: Lege einen wiederkehrenden Online-Termin für die Wissens-Sessions fest. Lade alle Mitarbeitenden der Organisation ein, gib der Session einen ansprechenden Titel und beschreibe kurz das Ziel und den Ablauf.
  2. Themen-Einreichung ermöglichen: Etabliere eine klare Anlaufstelle oder einen Prozess, über den Mitarbeitende Themen für zukünftige Sessions vorschlagen und einreichen können. Ein kleiner Redaktionsplan kann dabei helfen, die Themen zu strukturieren und zu terminieren.
  3. Informationen sichern: Stelle sicher, dass die Inhalte der Sessions aufgezeichnet oder mitgeschrieben werden (z.B. durch Videoaufzeichnung, Notizen oder KI-Transkription). Integriere eine zentrale Plattform (z.B. im Intranet oder einem Wiki) zur dauerhaften Archivierung, die das gesammelte Wissen ästhetisch aufbereitet und leicht durchsuchbar macht.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer präsentiert die Themen in einer Wissens-Session?

Die Themen werden von Mitarbeitenden aus der Organisation präsentiert, die ihr Wissen, ihre Projekte oder ihre Expertise mit den Kolleg:innen teilen möchten. Es gibt viele motivierte Mitarbeitende, die gerne eine Plattform dafür nutzen.

Wie wird sichergestellt, dass die Sessions für die Teilnehmenden relevant sind?

Mitarbeitende können sich selbst mit Themen melden, die für die Organisation von Bedeutung sind. Zudem kann jeder Teilnehmer für sich selbst entscheiden, ob ihn ein spezifisches Thema interessiert und ob es ihn in seiner Arbeit weiterbringt.

Wie wird das geteilte Wissen langfristig zugänglich gemacht?

Das geteilte Wissen wird durch das Mitschneiden der Sessions (z.B. per Aufzeichnung und KI-Transkription) gesichert und auf einer zentralen Plattform im Intranet abgelegt. Diese fungiert dann wie ein internes „Wikipedia“, auf dem Inhalte durchsucht und nachgelesen werden können.

Was ist der größte Vorteil von Wissens-Sessions?

Der größte Vorteil ist die Schaffung einer transparenten Plattform für den aktiven Wissensaustausch. Dies macht verborgenes Wissen sichtbar, motiviert Mitarbeitende zum Teilen ihrer Expertise und fördert eine Kultur des kontinuierlichen Lernens und der Kollaboration innerhalb der Organisation.

Der Kopf hinter dem Impuls

Helen und Simon sind Auszubildende der Team- und Transformationsbegleiter-Ausbildung bei Jan Köster in Hamburg. Sie haben im Rahmen eines Experiments diese Sonderfolge des Methodenmontags gestaltet und teilen darin ihre praktischen Erfahrungen und Einblicke zum Thema Wissensmanagement und interner Wissensweitergabe.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

Wissenssessions mit Helen Bartjes und Simon Klumpen (Takeover 1)

Diese Sonderfolge wurde von Teilnehmenden der Ausbildung zum Team- und Transformationsbegleiter gestaltet. Helen und Simon zeigen, wie mit einfachen Mitteln eine wirksame Wissensplattform in der Organisation entstehen kann. Ihr Ansatz: regelmäßige Wissensessions, die Zugang schaffen, Beteiligung fördern und Wissen nachhaltig sichern.

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