Vier Bilder zum besseren Kennenlernen mit Tanja Wolf

Vier Bilder zum besseren Kennenlernen – Kreatives Teambuilding für tiefe Einblicke

TL;DR: Die Methode ‚Vier Bilder zum besseren Kennenlernen‘ ist ein kreatives Teambuilding-Tool, das es Teams ermöglicht, sich durch Zeichnungen statt Worte auszutauschen. Sie löst das Problem oberflächlicher Kommunikation und fördert tiefere Einblicke in individuelle Perspektiven und Teamdynamiken. Das wichtigste Outcome ist ein authentisches Kennenlernen und ein gestärktes Zusammengehörigkeitsgefühl durch unkonventionelle Reflexion.

Worum geht es?

Der Methodenmontag präsentiert eine Teambuilding-Methode von Tanja Wolf, die auf einem agilen Offsite für gemischte Gefühle sorgte, aber letztlich begeisterte: ‚Vier Bilder zum besseren Kennenlernen‘. Diese unkonventionelle Methode hilft Teams, sich auf kreative, zeichnerische Weise den wichtigen Fragen der Zusammenarbeit zu nähern. Statt über textuelle oder mündliche Antworten fördert sie den Austausch durch bildliche Darstellung, was zu völlig neuen Impulsen und einem tieferen Verständnis untereinander führt.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Teambuilding, Vorbereitung auf neue Projekte, Workshops
Zielgruppe / Größe Teams
Dauer Nicht spezifiziert
Material Zeichenmaterial (Papier, Stifte); optional: Tablets, Maus, Memes/GIFs
Schwierigkeitsgrad Einfach (mechanisch), erfordert Überwindung anfänglicher Skepsis (künstlerisch)

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Fördert einen anderen, kreativen Zugang zu Fragestellungen.
  • Ermöglicht die Reduzierung komplexer Themen auf ihren wesentlichen Kern.
  • Schafft Raum für neue Impulse und tiefere Gespräche im Austausch.
  • Stärkt den Zusammenhalt und das gegenseitige Verständnis durch positive Bestärkung und das Entdecken verborgener Talente.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Fragen definieren: Der Moderator legt vier relevante Fragen fest, die das Team beantworten soll. Alternativ kann das Team die Fragen auch gemeinsam bestimmen (z.B. „Was bringst du persönlich mit in die Gruppe ein?“, „Was brauchst du von der Gruppe, um gut arbeiten zu können?“, „Was sind deine Hobbys?“ oder „Was ist deine Vision für die Gruppe?“).
  2. Zeichnerische Beantwortung: Jedes Teammitglied beantwortet die vier definierten Fragen für sich im Stillen, ausschließlich in zeichnerischer Form. Es geht nicht um künstlerische Perfektion, sondern um die visuelle Zusammenfassung der Kernpunkte.
  3. Präsentation & Austausch: Die gezeichneten Antworten werden der Gruppe präsentiert. Anschließend findet ein offener Austausch darüber statt. Dies kann durch die „Künstler“ selbst geschehen oder, als Variante, indem das Team die Bilder der anderen interpretiert („Was seht ihr in den Bildern?“).
  4. Ergebnisse festhalten (optional): Die entstandenen Kunstwerke können im Büro ausgestellt, abfotografiert oder sogar als Postkarten verschickt werden, um die Erinnerung an den Kennenlerntag oder die Veranstaltung lebendig zu halten.

Stolpersteine & Tipps für die Moderation

Ein anfänglicher Stolperstein kann die Hemmung sein, selbst zu zeichnen, getreu dem Motto „Oh Gott, ich kann doch gar nicht malen!“. Um diese Skepsis zu überwinden, ist es wichtig zu betonen, dass es nicht um künstlerische Fähigkeiten geht. Die Methode zielt darauf ab, komplexe Gedanken zu reduzieren und punktuell visuell zusammenzufassen. Selbst einfache Pfeile oder Punkte sind dafür ausreichend. Der eigentliche Charme liegt im kreativen Prozess und dem dadurch erzwungenen Fokus auf den wesentlichen Kern, nicht im ästhetischen Ergebnis. Die Erfahrung zeigt, dass die Methode trotz solcher Vorbehalte wunderbar funktioniert und zu überraschenden Einsichten führt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss man dafür gut zeichnen können?

Nein, absolut nicht. Die Methode erfordert keine künstlerischen Fähigkeiten. Es geht darum, komplexe Ideen zu reduzieren und visuell zu übersetzen, selbst mit einfachen Symbolen, Pfeilen oder Punkten. Der Fokus liegt auf dem kreativen Prozess und dem Austausch.

Welche Art von Fragen eignen sich am besten?

Die Fragen können sowohl persönlich als auch arbeitsbezogen sein. Beispiele aus dem Podcast sind: „Was bringst du persönlich mit in die Gruppe ein?“, „Was brauchst du von der Gruppe, um gut arbeiten zu können?“, „Was sind deine Hobbys?“ oder „Was hast du für eine Vision für die Gruppe?“. Sie sollten zum Ziel der Methode passen – ob Kennenlernen, Projektstart oder Workshop-Vorbereitung.

Kann die Methode auch remote angewendet werden?

Ja, definitiv. Anstatt auf Papier zu zeichnen, können digitale Tools auf Tablets genutzt werden. Für mehr Spaß kann sogar mit der Maus oder dem Mauspad gezeichnet werden, was oft zu unterhaltsameren Ergebnissen führt. Eine weitere Variante ist die Verwendung von Memes und GIFs für die kreative Darstellung.

Was passiert mit den Ergebnissen nach der Methode?

Die gezeichneten Bilder können im Büro ausgestellt werden, um eine dauerhafte Erinnerung zu schaffen. Alternativ können sie abfotografiert und digital archiviert oder sogar als Postkarten an das Team verschickt werden, um an den positiven Austausch zu erinnern.

Der Kopf hinter dem Impuls

Tanja Wolf ist Scrum Masterin bei RTL Publishing und begleitet die Teams von RTL.de (Homepage und App). Sie überraschte das Team auf einem agilen Offsite mit dieser Methode, die gemischte Gefühle hervorrief, aber letztlich einen sehr positiven Anklang fand.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

Vier Bilder zum besseren Kennenlernen mit Tanja Wolf

Stell dir vor, du sollst Fragen beantworten – aber ohne Worte! Darum geht es in der heutigen Teambuilding-Methode, bei der die Teammitglieder sich nicht nur gegenseitig, sondern auch jeweils selber noch einmal besser kennenlernen können.

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