Das Mörderspiel – Teambuilding mit Nervenkitzel und neuen Impulsen
TL;DR: Das Mörderspiel ist eine spielerische Teambuilding-Maßnahme, die Teams und ganze Firmen wieder enger zusammenbringt. Durch das „Umbringen“ von Kollegen in Meetings mittels zugewiesener Tatwaffen werden die Kommunikation gefördert, der Arbeitsalltag aufgelockert und neue Impulse geschaffen.
Worum geht es?
Unsere Firmen driften manchmal auseinander, und Teams verlieren sich aus den Augen. Der Methoden-Montag präsentiert eine unkonventionelle Lösung: Das Mörderspiel. Diese Maßnahme verwandelt den Arbeitsalltag in ein spannendes Versteckspiel und bringt den „Tatort“ direkt in die Firma. Ziel ist es, den Zusammenhalt zu stärken, die Interaktion zu fördern und dabei eine Menge Spaß zu haben, ob Remote, vor Ort oder Hybrid.
Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)
| Kriterium | Details |
|---|---|
| Einsatzgebiet | Teambuilding für ganze Bereiche oder die gesamte Firma |
| Zielgruppe / Größe | Ganze Bereiche oder Firmen; viele Teilnehmer erhöhen den Spielreiz |
| Dauer | Kann über eine ganze Woche gespielt werden; Dauer hängt von der Teilnehmerzahl ab |
| Material | Zettel mit Namen, Pod/Schale, Zettel mit Tatwerkzeugen (z.B. Kerzenständer, Regenschirm, Rosenschere), Plakat oder Excel-Liste zur Dokumentation |
| Schwierigkeitsgrad | Nicht spezifiziert |
Der konkrete Mehrwert für das Team
- Fördert den Zusammenhalt und bringt Teams wieder enger zusammen.
- Lockert den Arbeitsalltag auf und sorgt für neue Impulse.
- Schult die Aufmerksamkeit und strategisches Denken im Team.
- Führt zu sprechenderen Meeting-Titeln und damit zu klarerer Kommunikation.
- Kann zu spontanen Interaktionen und Terminen zwischen Kollegen führen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Auftaktveranstaltung organisieren: Zwei Coaches (oder Moderatoren) laden alle ein, die mitspielen wollen. Das Spiel kann remote, vor Ort oder hybrid gespielt werden.
- Opfer zuweisen: Alle Teilnehmer schreiben ihren Namen auf einen Zettel. Diese werden in einen Behälter (Pod/Schale) geworfen, gemischt und jeder zieht einen Namen – sein persönliches „Opfer“.
- Tatwerkzeug bestimmen: Aus einer zusätzlichen Schale zieht jeder Teilnehmer zusätzlich sein „Tatwerkzeug“ (z.B. Kerzenständer, Regenschirm, Rosenschere).
- Der „Mord“: Um sein „Opfer“ „umzubringen“, muss man es in einem 1-zu-1-Meeting erwischen. In dieser Situation zeigt man dem „Opfer“ den Zettel mit seinem Namen. Wichtig: Es darf kein weiterer mitspielender Zeuge anwesend sein. Ein direkter Anruf zählt nicht als Meeting.
- Opferwechsel: Sobald ein „Opfer“ „umgebracht“ wurde, ist es aus dem Spiel und übergibt seinen Zettel mit seinem zugewiesenen „Opfer“ an den „Mörder“. Der „Mörder“ hat somit ein neues „Opfer“.
- Dokumentation des „Mordes“: Der „Mord“ wird auf einem Plakat (für Vor-Ort-Spiele) oder in einer Excel-Liste (für Remote-Spiele) festgehalten. Die Eintragung lautet: „[Name des Opfers] wurde in dem Meeting [Name/Beschreibung des Meetings] zusammen mit [Tatwaffe des Mörders] umgebracht und neben ihm liegt [Tatwaffe des Opfers]“.
- Anschuldigungsrunde: Einmal am Tag gibt es eine Anschuldigungsrunde. Ein Spieler kann einen „Mord“ anklagen, indem er sagt: „Ich bin mir sehr sicher, [Name des Opfers] wurde umgebracht von [Name des vermuteten Mörders] in dem Termin [Name/Beschreibung des Termins] mit [Tatwaffe des vermuteten Mörders].“
- Konsequenzen der Anschuldigung: Stimmt die Anschuldigung, scheidet der „Mörder“ aus dem Spiel aus. Stimmt sie nicht, scheidet der Ankläger aus dem Spiel aus.
Stolpersteine & Tipps für die Moderation
Das Mörderspiel ist primär als großer Spaß gedacht und sollte nicht übertrieben werden. Ein wichtiger Nebeneffekt ist, dass Meeting-Titel auf einmal viel sprechender werden. Wenn Meeting-Titel sehr explizit die Teilnehmer und Themen benennen (z.B. „Absprache zwischen Florian und Jan zum Thema XY“), kann dies als eine Art „Alibi“ dienen und es für andere schwieriger machen, einen „Mord“ unbemerkt zu vollziehen. Umgekehrt können vage Titel wie „Absprache“ Spieler zur Zielscheibe machen. Die Schwierigkeit, 1-zu-1-Situationen zu finden, steigt mit der Anzahl der Teilnehmer und der Komplexität der Meeting-Strukturen, was den Reiz des Spiels erhöht.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie funktioniert das „Umbringen“ genau?
Das „Opfer“ wird in einem 1-zu-1-Meeting „umgebracht“, indem der „Mörder“ dem „Opfer“ den Zettel mit dessen Namen zeigt. Wichtig ist, dass kein anderer mitspielender Zeuge anwesend ist. Ein direkter Anruf genügt nicht, es muss ein Meeting-Termin sein.
Was passiert, wenn ich mein „Opfer“ „umgebracht“ habe?
Du erhältst den Zettel deines „Opfers“ und somit dessen Aufgabe, das nächste „Opfer“ zu finden. Das „Opfer“ scheidet damit aus dem Spiel aus.
Wie kann man sich vor einem „Mord“ schützen?
Explizite Meeting-Titel, die die Teilnehmer klar benennen (z.B. „Absprache zwischen Florian und Jan zum Thema XY“), dienen als eine Art „Alibi“ und erschweren das „Morden“ durch andere Spieler. Vage Titel wie „Absprache“ können dich hingegen zur Zielscheibe machen.
Was ist der Sinn des „Mörderspiels“?
Es ist ein Teambuilding-Spiel, das darauf abzielt, den Zusammenhalt in Teams und Firmen zu stärken, die Kollegen wieder enger zusammenzubringen und den Arbeitsalltag spielerisch aufzulockern. Es fördert spielerisch die Interaktion und Aufmerksamkeit untereinander.
Tiefer eintauchen: Die komplette Folge
Mord im Meeting!
Bei der heutigen Methode wird es richtig blutig – und alle Team-Mitglieder stehen unter Verdacht. Wer hat wen womit umgebracht und was hat das mit diesem Podcast zu tun? Die Antworten gibt’s in dieser Folge!
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