Mein geheimer Freund mit Gesa (6)

Die Methode Geheimer Freund – Wertschätzung und Zusammenhalt spielerisch fördern

TL;DR: Die Methode „Geheimer Freund“ lässt Teammitglieder eine Woche lang heimlich einem Kollegen Gutes tun, ohne die eigene Identität preiszugeben. Dies fördert Wertschätzung, Hilfsbereitschaft und schärft die positive Wahrnehmung im Team, stärkt den Zusammenhalt und führt zu bewussterer Freundlichkeit.

Worum geht es?

In dieser besonderen Folge des Methodenmontags stellt Jan gemeinsam mit seiner Tochter Gesa eine charmante und wirkungsvolle Methode aus dem Schulalltag vor: den „Geheimen Freund“. Was in der Schule für mehr Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sorgt, lässt sich wunderbar auf Teams und Organisationen übertragen. Entdecke, wie du mit dieser spielerischen Methode Wertschätzung und Zusammenhalt in deinem Arbeitsalltag spürbar verbessern kannst.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Schule, Team, Organisation
Zielgruppe / Größe Klassen, Teams
Dauer Eine Woche für die Aktionsphase, anschließend eine Besprechung (z.B. im Klassenrat oder in einer Retrospektive) zur Auflösung.
Material Zettel mit Namen der Teilnehmenden
Schwierigkeitsgrad Nicht spezifiziert

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Fördert Wertschätzung: Die Methode ermutigt dazu, bewusst positive Gesten für Kolleg*innen zu zeigen.
  • Stärkt den Zusammenhalt: Durch die anonyme Hilfsbereitschaft entsteht ein Gefühl der Verbundenheit und des gemeinsamen Wohlergehens.
  • Schärft die positive Wahrnehmung: Teilnehmende achten verstärkt auf gute Taten und nette Gesten im Alltag, was zu einer positiveren Grundstimmung beiträgt.
  • Erzeugt Vorfreude und positive Überraschungen: Das Wissen, einen geheimen Freund zu haben, kann den Arbeitsalltag erhellen und die Sensibilität für positive Ereignisse erhöhen.
  • Einfach und spielerisch: Die Gamification-Elemente machen die Methode zugänglich und unterhaltsam.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Vorbereitung: Sammle die Namen aller Teilnehmenden, die an der Methode teilnehmen möchten, und schreibe jeden Namen auf einen separaten Zettel.
  2. Namen ziehen: Verteile die Zettel geheim, sodass jeder Teilnehmende den Namen eines Kollegen oder einer Kollegin zieht. Achte darauf, dass niemand seinen eigenen Namen zieht. Falls der gezogene Name unleserlich ist, kann der Moderator diskret helfen.
  3. Eine Woche lang geheimer Freund sein: Die gezogene Person ist nun für eine Woche dein „geheimer Freund“. Zeige dieser Person besondere Wertschätzung und Hilfsbereitschaft, ohne deine Identität zu offenbaren. Beispiele aus dem Arbeitskontext könnten sein:
    • Wertschätzendes Feedback geben
    • Unterstützung bei Aufgaben anbieten
    • Einen Kaffee mitbringen
    • Zu einem gemeinsamen Mittagessen einladen
    • Inhaltlichen Support leisten
    • Kleine positive Gesten, die den Tag verschönern
  4. Auflösung und Dank: Am Ende der Woche (z.B. in einem Klassenrat, Meeting oder einer Retrospektive) könnt ihr gemeinsam auflösen, wer wessen geheimer Freund war. Dies ist ein idealer Zeitpunkt, um sich für die erfahrenen guten Taten zu bedanken und zu teilen, was besonders schön war.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist die Hauptidee des „Geheimen Freunds“?

Die Hauptidee ist, eine Woche lang einem Kollegen oder einer Kollegin auf unauffällige Weise Gutes zu tun und Wertschätzung zu zeigen, ohne dass die Identität des „Geheimen Freunds“ bekannt ist, bis zur gemeinsamen Auflösung am Ende.

Was kann ein „geheimer Freund“ im Arbeitskontext tun?

Im Arbeitskontext kann ein „geheimer Freund“ zum Beispiel wertschätzendes Feedback geben, bei Aufgaben unterstützen, einen Kaffee mitbringen, zum Mittagessen einladen oder inhaltlichen Support leisten. Die Kreativität ist hier gefragt, um positive Gesten zu finden.

Wie wird die Methode abgeschlossen?

Die Methode wird typischerweise in einem gemeinsamen Rahmen wie einem Klassenrat, Meeting oder einer Retrospektive abgeschlossen. Dort wird aufgelöst, wer wessen geheimer Freund war, und die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, sich für die erfahrenen positiven Gesten zu bedanken.

Kann die Methode mehrfach angewendet werden?

Ja, Gesa, die Initiatorin der Methode in der Episode, bestätigte, dass die Methode wiederholt angewendet werden kann und Spaß macht. Auch Florian und Jan sehen großes Potenzial für wiederholte Einsätze in Teams.

Der Kopf hinter dem Impuls

Die Idee für die Methode des „Geheimen Freunds“ brachte Gesa mit, die Tochter von Jan und jüngste Gästin des Methodenmontags. Sie hat diese wertschätzende Praxis in der Schule kennengelernt und dem Podcast-Team vorgestellt, wie sie dort erfolgreich angewendet wurde.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

Mein geheimer Freund mit Gesa (6)

In dieser besonderen Folge stellt Jan seine Tochter Gesa als Gästin vor. Sie bringt eine Methode aus der Schule mit, die auch in Teams für mehr Wertschätzung und Zusammenhalt sorgen kann: den „geheimen Freund“. Gemeinsam mit Florian überlegen die drei, wie sich diese spielerische Idee auf den Arbeitsalltag übertragen lässt – mit überraschenden Erkenntnissen!

🎧 Hier geht es direkt zur Episode

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert