Eins, keins, meins – Vertrauen stärken mit einer einfachen Methode

Eins, keins, meins – Vertrauen & Zusammenhalt im Team stärken

TL;DR: „Eins, keins, meins“ ist eine einfache Methode, um Teammitglieder auf spielerische Weise besser kennenzulernen. Sie löst das Problem mangelnder psychologischer Sicherheit und stärkt durch gemeinsame Entdeckungen den Zusammenhalt sowie das Vertrauen im Team.

Worum geht es?

Im heutigen Methoden-Montag bringen Florian und Jan eine Methode mit, die den Fokus auf das Miteinander im Team legt. Nach vielen Themen rund um Effizienz und Produktivität geht es diesmal um den Aufbau von Vertrauen, psychologischer Sicherheit und Zusammenhalt. „Eins, keins, meins“ bietet einen einfachen Rahmen, um sich als Menschen im Team besser kennenzulernen, überraschende Verbindungen zu entdecken und die Teamdynamik nachhaltig zu verbessern.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Workshops, Meetings, Retrospektiven, Teambuilding, Kennenlernen
Zielgruppe / Größe Teammitglieder, Bereichsmitglieder
Dauer Nicht spezifiziert
Material Nicht spezifiziert
Schwierigkeitsgrad Einfach (ohne große Moderationsskills, keine tiefgreifenden psychologischen Fähigkeiten nötig)

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Fördert das bessere Kennenlernen und Verständnis untereinander.
  • Hilft dabei, gemeinsame Verbindungen, einzigartige Merkmale und unerwartete Unterschiede zu entdecken.
  • Stärkt den Zusammenhalt und die psychologische Sicherheit im Team.
  • Regt zum Zuhören an und schafft Raum für den Austausch neuer Perspektiven.
  • Baut Vertrauen auf, indem persönliche Aspekte geteilt werden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Eröffnung: Stellen Sie als Moderierende die Frage: „Wann hast du denn das letzte Mal über jemanden aus der Runde etwas erfahren, das dich überrascht hat?“ Dies dient als sanfte Einleitung in den Austausch.
  2. Etappe 1: Eins – Eine gemeinsame Überraschung: Finden Sie gemeinsam als Team eine einzige Sache, die überraschenderweise alle im Raum verbindet. Ziel ist es, nicht die offensichtliche Gemeinsamkeit zu finden, sondern etwas Einzigartiges. Beispiele könnten sein: „Wir waren alle schon mal in China im Urlaub“ oder „Wir können alle fantastische Bolognese kochen“.
  3. Etappe 2: Keins – Eine gemeinsame Nicht-Übereinstimmung: Finden Sie eine Sache, die niemand im Team tut, die aber inspirierend oder überraschend ist. Auch hier gilt: Vermeiden Sie offensichtliche oder „naheliegende“ Antworten. Beispiele: „Niemand im Team spielt ein Instrument“ oder „Niemand war bisher in Frankreich“.
  4. Etappe 3: Meins – Die persönliche Einzigartigkeit: Jede und jeder im Team teilt eine Sache, die sie/ihn auszeichnet und die niemand anders gemacht, erlebt oder kann. Beispiele: „Ich habe als Einziger im Team mal auf einem Bauernhof gearbeitet“ oder „Ich war als Einziger in diesem besonderen Fußballstadion“.
  5. Fokus auf den Prozess: Betonen Sie am Ende, dass es nicht darum geht, eine Liste der Ergebnisse zu haben, sondern um den Prozess des Diskutierens, des gemeinsamen Entdeckens und des gegenseitigen Zuhörens, um so das Miteinander zu stärken.

Stolpersteine & Tipps für die Moderation

Es ist wichtig, das Team dazu anzuleiten, nicht die „total einfachen“ oder „naheliegenden“ Antworten zu wählen. Ermutigen Sie die Teilnehmenden, tiefer zu graben und wirklich überraschende Verbindungen oder Unterschiede zu finden. Der Wert der Methode liegt im Diskussionsprozess und im gemeinsamen Herausfinden – nicht primär in den finalen Ergebnissen. Fokusieren Sie stets auf den Austausch und das Zuhören.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist das Ziel der Methode „Eins, keins, meins“?

Das Hauptziel ist es, den Teammitgliedern Raum zu geben, sich besser kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen, psychologische Sicherheit zu fördern und den Zusammenhalt im Team zu stärken, indem überraschende Gemeinsamkeiten und einzigartige Eigenschaften entdeckt werden.

Für welche Teams ist „Eins, keins, meins“ geeignet?

Die Methode ist universell einsetzbar für alle Teams oder Bereichsmitglieder, die ihr Miteinander verbessern wollen. Sie eignet sich auch hervorragend für Teams, die sich bereits lange kennen, da sie oft zu neuen und überraschenden Erkenntnissen führt.

Benötige ich spezielle Moderationsfähigkeiten?

Nein, die Methode ist bewusst einfach gehalten und erfordert keine tiefgreifenden psychologischen Fähigkeiten oder eine Coaching-Ausbildung. Sie kann direkt und ohne viel Vorbereitung angewendet werden.

Sollten die Ergebnisse der Methode dokumentiert werden?

Der Fokus liegt nicht auf dem Endprodukt oder einer Liste von Ergebnissen, sondern auf dem Prozess des gemeinsamen Diskutierens, Entdeckens und des Austauschs. Die dabei entstehenden Gespräche und das gegenseitige Verständnis sind der eigentliche Mehrwert.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

Eins, keins, meins – Vertrauen stärken mit einer einfachen Methode

Diese Woche bringt Florian eine Methode mit, die den Fokus auf das Miteinander im Team legt. Mit „Eins, keins, meins“ entsteht Raum für Verbindung, Überraschung und Vertrauen – ganz ohne großen Moderationsaufwand. Eine kleine Übung mit großer Wirkung.

🎧 Hier geht es direkt zur Episode

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert