Die Methoden-Montag-Bucket-List – geht es zu Ende?

Die Bucketlist Methode – Vertrauen, Teambuilding & Priorisierung

TL;DR: Die Bucketlist Methode ist ein vielseitiges Tool, um Teams zu stärken. Sie hilft, individuelle Wünsche oder gemeinsame Teamziele zu entdecken und fördert den Austausch sowie das gegenseitige Verständnis. Dadurch können Vertrauen aufgebaut, der Zusammenhalt gestärkt und wichtige Themen gesammelt sowie priorisiert werden.

Worum geht es?

Die Bucketlist Methode ist ideal, wenn Teams mehr Vertrauen zueinander aufbauen, sich besser kennenlernen und enger zusammenrücken sollen. Sie regt dazu an, über persönliche Wünsche („Was möchtest du unbedingt noch im Leben machen, bevor du die Radieschen von unten siehst?“) oder teamrelevante Ziele („Was wollen wir als Team noch erleben/erreichen, bevor ein bestimmter Zeitpunkt erreicht ist?“) zu sprechen.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Vertrauensbildung, Teambuilding, Kennenlernen, Themen-Sammlung, Priorisierung, Eröffnungsrunde, Auflockerer nach Pause, Remote-Meetings.
Zielgruppe / Größe Teams
Dauer Nicht spezifiziert
Material Nicht spezifiziert
Schwierigkeitsgrad Nicht spezifiziert

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Fördert den Aufbau von Vertrauen und stärkt den Teamzusammenhalt.
  • Ermöglicht ein tieferes Kennenlernen der Teammitglieder auf persönlicher oder teambezogener Ebene.
  • Regt zum Dialog und „digitalen Plauschen“ an, besonders in Remote-Settings.
  • Bietet eine spielerische Möglichkeit, relevante Themen und Wünsche des Teams zu sammeln (Gathered Data).
  • Dient als Ausgangspunkt für die Priorisierung von Teamaktivitäten oder Verbesserungsmaßnahmen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Einführung der Bucketlist: Erkläre das Konzept der Bucketlist – Dinge, die man unbedingt noch erleben oder tun möchte.
  2. Variante 1: Persönliche Bucketlist (Kennenlernen & Vertrauen)
    • Stelle die Frage: „Teile doch mal eine Sache, die noch auf deiner persönlichen Bucketlist steht.“
    • Ermutige jeden, etwas zu teilen, aber betone, dass jeder selbst entscheidet, wie viel er preisgeben möchte.
    • Achte auf den Austausch und das Entdecken gemeinsamer Interessen.
  3. Variante 2: Team-Bucketlist (Ziele & Priorisierung)
    • Definiere einen spezifischen Zeitrahmen oder Kontext für die Bucketlist, z.B. „Was wollen wir als Team noch erleben/erreichen, bevor unser Projekt endet?“, „Was wollen wir diesen Sommer/Winter als Team noch machen?“ oder „Was wollen wir im nächsten halben Jahr als Team erleben?“
    • Jedes Teammitglied formuliert einen Wunsch oder ein Ziel für die Team-Bucketlist.
    • Sammle alle Beiträge.
    • Optional (Priorisierung): Frage das Team: „Wenn wir nur drei Sachen davon machen dürften, welche wären das?“ und anschließend: „Und warum machen wir das bisher nicht?“

Stolpersteine & Tipps für die Moderation

Bei der Anwendung der Team-Bucketlist ist es entscheidend, den richtigen Zeitpunkt und Kontext zu wählen. Vermeide die Frage nach dem „bevor wir auseinandergehen“, wenn das Team nicht explizit weiß, dass es sich bald auflöst, da dies demotivierend wirken könnte. Stattdessen ist es ratsam, den Fokus auf positive, erreichbare Zeiträume zu legen, wie „was wir in diesem Sommer/Winter noch erleben wollen“ oder „im nächsten halben Jahr“. Die Methode eignet sich besonders gut nach Pausen oder Urlauben, um das Team wieder zu sammeln und gemeinsame Energie zu schaffen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann kann ich die persönliche Bucketlist-Methode einsetzen?

Die persönliche Bucketlist-Methode eignet sich hervorragend als Eröffnungsrunde in Workshops, als Auflockerung nach einer Pause oder einfach, um das Team wieder zusammenzubringen. Besonders in Remote-Settings fördert sie den Austausch und regt zum digitalen Plauschen an, da sie eine leichte und weniger „bierernste“ Gesprächsgrundlage bietet.

Wann sollte ich die Team-Bucketlist anwenden?

Die Team-Bucketlist ist sinnvoll, um den Zusammenhalt zu stärken, gemeinsame Teamziele zu identifizieren und die Motivation zu fördern. Sie kann eingesetzt werden, wenn ein Projektende naht, vor einer neuen Phase (z.B. Quartal) oder saisonal (z.B. „Summer Bucketlist“). Sie ist auch ideal, um das Team nach längeren Unterbrechungen wie Sommerurlauben wieder zu fokussieren.

Wie kann ich die gesammelten Ideen der Team-Bucketlist weiterverwerten?

Die auf der Team-Bucketlist gesammelten Ideen dienen direkt als „Gathered Data“. Du kannst das Team dazu anregen, aus den gesammelten Punkten eine Auswahl zu treffen, z.B. die Top 3, die sie unbedingt umsetzen möchten. Eine weiterführende Frage wie „Und warum haben wir das noch nicht gemacht?“ kann tiefergehende Diskussionen über Hindernisse und Möglichkeiten anstoßen.

Was sind mögliche Themen für eine Team-Bucketlist?

Die Themen können sehr vielfältig sein: von technischen Verbesserungen wie „den Quellcode refactoren“ über Teambuilding-Maßnahmen wie „gemeinsam ein Bierchen trinken gehen“ bis hin zu strategischen Diskussionen wie „noch mal alle gemeinsam mit unserem Teamlead reden“. Die Methode ist flexibel und spiegelt die aktuellen Bedürfnisse des Teams wider.

Der Kopf hinter dem Impuls

Jan hat die Bucketlist-Methode in dieser Folge des Methoden-Montags vorgestellt. Er betont ihre Wirksamkeit, um Vertrauen in Teams aufzubauen, das gegenseitige Kennenlernen zu fördern und den Zusammenhalt zu stärken, indem persönliche oder gemeinsame Ziele identifiziert und besprochen werden.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

Die Methoden-Montag-Bucket-List – geht es zu Ende?

„Was will ich in meinem Leben unbedingt nochmal machen?“ – diese Frage steht über jeder so genannten Bucket List. Wie dir die Bucket List gleich doppelt als Methode für Meetings helfen kann, erfährst du in dieser Folge. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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