Fake Artist mit Michel (12)

Fake Artist Methode – Auflockerung für Workshops und Teambuilding

TL;DR: Fake Artist ist ein kreatives Zeichenspiel, das als Icebreaker und Energizer in Workshops dient. Es fördert spielerisch die Beobachtungsgabe und die Teamdynamik, indem die Teilnehmenden versuchen, einen heimlichen „Fake Artist“ zu entlarven, der das Thema nicht kennt.

Worum geht es?

In dieser Sonderfolge des Methodenmontags stellen Florian und Jan zusammen mit Michel, Jans Neffe, ein packendes Zeichenspiel vor: Fake Artist. Dieses Spiel, das Michel aus seinen Ferien mitgebracht hat, hat das Team so begeistert, dass es sofort in den Podcast aufgenommen werden musste. Es ist eine hervorragende Methode, um kreative Energie freizusetzen, die Interaktion im Team zu fördern und Workshops auf spielerische Weise zu starten oder aufzulockern.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Workshops, Meetings, Retrospektiven, Teambuilding, Icebreaker, Energizer
Zielgruppe / Größe Teams (ab 3 Personen, da ein Fake Artist und mindestens zwei normale Spieler benötigt werden)
Dauer Nicht spezifiziert (eine Runde ist jedoch relativ schnell)
Material Zettel, Stifte
Schwierigkeitsgrad Einfach

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Lockert die Stimmung auf und fördert einen entspannten Start in Workshops oder Meetings.
  • Trainiert die Beobachtungsgabe und das nonverbale Kommunikationsgeschick der Teilnehmenden.
  • Stärkt die Teamdynamik durch eine interaktive und spaßige Herausforderung.
  • Bietet eine kreative Abwechslung, die das Denken „out of the box“ anregt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Vorbereitung: Der Spielleiter (Moderator) legt ein Hauptthema (z.B. „Essen“) und ein spezifisches Unterthema (z.B. „Burger“) fest. Für jeden Teilnehmer wird ein Zettel vorbereitet. Auf allen Zetteln steht das spezifische Unterthema („Burger“), außer auf einem Zettel – dort wird ein Kreuz für den „Fake Artist“ vermerkt.
  2. Zettel verteilen: Die Zettel werden verdeckt an die Teilnehmer verteilt. Alle wissen das Hauptthema (z.B. „Essen“). Die Spieler mit dem Wort kennen das spezifische Unterthema („Burger“), der „Fake Artist“ weiß nicht, worum es geht.
  3. Zeichnen im Kreis: Die Teilnehmer malen nacheinander jeweils ein Symbol oder einen Teil des spezifischen Themas auf einen gemeinsamen Zettel. Es ist wichtig, den Stift nur einmal anzusetzen; sobald er abgesetzt wird, muss er an den nächsten Spieler weitergegeben werden.
  4. Die Herausforderung für die „echten“ Künstler: Sie müssen das Thema so deutlich malen, dass die anderen „echten“ Künstler erkennen, dass sie wissen, worum es geht. Gleichzeitig muss es aber so undeutlich sein, dass der „Fake Artist“ das Thema nicht einfach erraten kann.
  5. Die Mission des „Fake Artist“: Der „Fake Artist“ muss versuchen, durch die Zeichnungen der anderen das Thema zu erraten und dann selbst so zu malen, dass er nicht als der Unwissende entlarvt wird.
  6. Enttarnung: Nach dem Zeichnen wird eine Diskussionsrunde gestartet, in der die Teilnehmer erraten müssen, wer der „Fake Artist“ war.

Stolpersteine & Tipps für die Moderation

Ein häufiger Stolperstein ist, dass der „Fake Artist“ sich zu schnell selbst entlarvt. Im Podcast-Beispiel hat Jan, als „Fake Artist“, nur einen Strich gemalt und sich dann über einen „Fehler“ beschwert, wodurch er sofort als unwissend identifiziert wurde. Ein Tipp ist daher, auch als „Fake Artist“ selbstbewusst und scheinbar zielgerichtet zu malen, selbst wenn man improvisiert. Versuche, dich an den vorherigen Zeichnungen zu orientieren und etwas zu malen, das vage dazu passen könnte, ohne das Thema zu verraten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen dem „Fake Artist“ und den anderen Spielern?

Der „Fake Artist“ weiß das spezifische Thema nicht, während die anderen Spieler es wissen und es zeichnen müssen. Seine Aufgabe ist es, unentdeckt zu bleiben, indem er das Thema errät und geschickt so tut, als wüsste er Bescheid.

Wie kann der „Fake Artist“ gewinnen?

Der „Fake Artist“ gewinnt, wenn er nach der Zeichnungsrunde nicht als solcher entlarvt wird. Er muss das Thema durch die Zeichnungen der anderen erraten und seine eigene Zeichnung glaubwürdig einfügen.

Was passiert, wenn der Stift abgesetzt wird?

Sobald der Stift abgesetzt wird, ist der Zug beendet und er muss sofort an den nächsten Spieler weitergegeben werden. Dies erzwingt schnelle, spontane Zeichnungen und verhindert übermäßiges Grübeln.

Der Kopf hinter dem Impuls

Michel (12) hat die Methode „Fake Artist“ mit in diese Podcast-Folge gebracht. Er ist der Neffe von Jan und kennt das Spiel aus seinen Ferien, die er nach einem Skiurlaub bei Freunden verbrachte. Abseits des professionellen Workshop-Moderierens spielt Michel gerne Handball und malt sehr gerne.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

Fake Artist mit Michel (12)

Heute hat Michel, der Neffe von Jan, einen Workshop in unserem Team moderiert – und uns dabei eine Methode beigebracht, die wir sofort in den Podcast bringen mussten. Danke, lieber Michel!

🎧 Hier geht es direkt zur Episode

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert