Unsicherheit überwinden mit Freya Greskowiak und Vera Geiger

Mental Check-up: Bedürfnisse erkennen – Für mehr mentales Wohlbefinden im Team

TL;DR: Der Mental Check-up ist eine Methode, um individuelle Bedürfnisse im Bereich des mentalen Wohlbefindens zu erkennen und gezielt passende Unterstützung auszuwählen. Er hilft Mitarbeitern, sich nicht von der Fülle der Angebote überfordert zu fühlen, sondern aktiv und bedarfsgerecht ihr psychisches Wohl zu stärken.

Worum geht es?

Die aktuelle Zeit, geprägt von globalen Herausforderungen wie der Corona-Pandemie, belastet viele Menschen und insbesondere Mitarbeiter in Unternehmen stark. Während es mittlerweile zahlreiche Angebote für mentales Wohlbefinden gibt – von Meditation über Sport bis hin zu Ernährungstipps – fühlen sich viele von dieser Vielfalt überfordert oder wissen nicht genau, wo der Schuh drückt. Der Mental Check-up setzt hier an und bietet einen Schritt vor den Angeboten: Er hilft, die eigenen Bedürfnisse zu identifizieren, bevor man sich für die passende Unterstützung entscheidet.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Förderung des mentalen Wohlbefindens, individuelle Bedürfnisanalyse, Stressprävention
Zielgruppe / Größe Mitarbeiter (Einzelpersonen, Teams, in Begleitung von Experten)
Dauer Nicht spezifiziert
Material Journal (online/offline), Moderation (Workshops), Experten (z.B. Mila Health)
Schwierigkeitsgrad Niedrigschwellig

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • **Individuelle Bedürfnisklärung:** Statt allgemeiner Angebote, die nicht immer passen, finden Mitarbeiter heraus, was ihnen wirklich hilft.
  • **Reduzierung von Überforderung:** Die Methode hilft, aus einer Flut von Wohlfühl-Angeboten die passenden zu identifizieren und fokussiert Maßnahmen zu ergreifen.
  • **Niedrigschwelliger Zugang:** Es werden verschiedene Wege aufgezeigt, die es jedem ermöglichen, sich dem Thema auf eine für ihn passende Art zu nähern – sei es alleine, im Austausch oder mit professioneller Hilfe.
  • **Förderung der Kommunikation:** Der Check-up trägt dazu bei, mentales Wohlbefinden als besprechbares Thema im beruflichen und privaten Kontext zu etablieren und den Austausch darüber zu fördern.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. **Schritt 1: Den Weg wählen.** Überlegen Sie, wie Sie den Mental Check-up angehen möchten: alleine, im Austausch mit vertrauten Personen oder mit der Unterstützung eines Experten.
  2. **Schritt 2a (Alleingang): Journaling nutzen.** Wenn Sie es mit sich selbst ausmachen wollen, empfiehlt sich Journaling. Schreiben Sie Ihre Gedanken und Gefühle auf. Nutzen Sie „Guiding Questions“ (Angebote dafür gibt es oft online), um herauszufinden, wo der Schuh drückt und was Sie gerade belastet.
  3. **Schritt 2b (Im Austausch): Das Gespräch suchen.** Wenn Sie den Austausch benötigen, sprechen Sie mit Kollegen, Freunden oder Familie. In Workshops (wie bei Gruner + Jahr) oder informellen Gesprächen können Sie gemeinsam herausfinden, was Sie brauchen und gesunde Routinen aufbauen. Oft hilft es schon zu merken, dass andere ähnliche Gefühle haben.
  4. **Schritt 2c (Mit Experten): Professionelle Begleitung in Anspruch nehmen.** Wenn die ersten Schritte nicht ausreichen oder Sie gezielte Unterstützung wünschen, buchen Sie eine Session mit einem Experten (z.B. über Anbieter wie Mila Health). Im Dialog können Sie Ihre Situation klären und erfahren, welche Maßnahmen Ihnen guttun.
  5. **Schritt 3: Gezielte Maßnahmen ergreifen.** Basierend auf den Erkenntnissen aus dem Check-up wählen Sie nun die für Sie passenden Angebote oder Routinen aus, um Ihr mentales Wohlbefinden gezielt zu stärken (z.B. Meditation, Sport, Abgrenzung im Team, Gespräche).

Stolpersteine & Tipps für die Moderation

Ein häufiger Stolperstein ist der Druck,

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