Mach mal Pause

Pausen in Workshops und Meetings – Energielevel hochhalten

TL;DR: Remote-Meetings sind oft intensiv und ermüdend. Diese Methode hilft Moderierenden, das Energielevel der Teilnehmenden zu erkennen und Pausen individuell zu gestalten. So bleiben alle frisch und kreativ und finden wieder Raum für neue Gedanken.

Worum geht es?

In der Welt effizienter Remote-Workshops und Meetings geraten essenzielle Pausen oft in Vergessenheit. Doch gerade die kurzen Unterbrechungen sind entscheidend, um das Energielevel hochzuhalten, das Hirn zu lüften und Raum für neue Gedanken zu schaffen. Entdecke, wie du Pausen sinnvoll in deinen Arbeitsalltag integrierst, um Ermüdung vorzubeugen und die Kreativität zu fördern.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Workshops, Meetings, Retrospektiven, insbesondere in Remote-Settings
Zielgruppe / Größe Nicht spezifiziert
Dauer Variabel, die Methode selbst ist sehr kurz, Pausenlänge wird situativ bestimmt
Material Besprechungschat, Videokonferenz-Tool mit Kamerafunktion
Schwierigkeitsgrad Sehr einfach („Lifehack“)

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Erhöht das Energielevel und beugt Ermüdung vor, besonders in Remote-Settings.
  • Schafft Raum für Kreativität und neue Gedanken durch gezielte Unterbrechungen.
  • Fördert das individuelle Wohlbefinden und die Wertschätzung der Teilnehmenden.
  • Stärkt die persönliche Bindung und das Wir-Gefühl im Team durch gemeinsame Pausen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Energielevel abfragen: Wenn das Energielevel zu sinken scheint, frage die Teilnehmenden im Besprechungschat auf einer Skala von 1 bis 10 nach ihrem aktuellen Energielevel.
  2. Pausenlänge delegieren: Die Person mit dem niedrigsten Energielevel darf die Länge der nächsten Pause bestimmen, um individuell auf den Bedarf einzugehen.
  3. Aktive Pause initiieren: Ermutige alle, aufzustehen und sich etwas zu trinken zu holen. Bitte die Teilnehmenden, ihre Kameras während der Pause laufen zu lassen (ggf. mit unscharfem Hintergrund), damit der Moderator sehen kann, wann alle wieder zurück sind.
  4. Gemeinsame Aktivitäten anbieten: Für eine gemeinsame, belebende Pause kann eine kurze Lockerungsübung, Nackenentspannung oder ein kleines Spiel (z.B. gemeinsames Zählen bis 10) angeboten werden.
  5. Snack-Austausch fördern: Frage in die Runde, was die Teilnehmenden snacken, um eine persönliche Bindung zu schaffen und andere dazu zu animieren, sich ebenfalls einen kleinen Snack oder ein Getränk zu holen.
  6. Workshop-Abschluss als Puffer: Beende Workshops fünf Minuten früher und ermutige die Teilnehmenden, die Zeit zu nutzen, um Wasserflaschen aufzufüllen und sich vor dem nächsten Termin zu erfrischen.

Stolpersteine & Tipps für die Moderation

Pausenlänge managen

Wenn die Person mit dem niedrigsten Energielevel die Pausenlänge bestimmt, kann es vorkommen, dass eine zu lange Pause vorgeschlagen wird. Als Moderator ist es hilfreich, den Rahmen der möglichen Pausenlänge im Vorfeld zu kommunizieren oder bei einem unpassenden Vorschlag sanft zu intervenieren, um den Zeitplan des Workshops nicht zu sprengen. Ziel ist es, die Bedürfnisse des Teams zu respektieren, ohne die Effizienz zu gefährden.

Ablenkungen vermeiden

In Remote-Settings neigen Teilnehmende dazu, Pausen am Bildschirm zu verbringen, E-Mails zu checken oder andere Aufgaben zu erledigen. Ermutige aktiv dazu, den Arbeitsplatz zu verlassen, sich zu bewegen und etwas zu trinken zu holen. Der Tipp, die Kamera laufen zu lassen (ggf. mit unscharfem Hintergrund), kann dabei helfen, die Aufmerksamkeit und Präsenz zu fördern und zu signalisieren, wann alle wieder bereit sind.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum sind Pausen in Remote-Meetings so wichtig?

In Remote-Meetings fehlen oft die natürlichen Bewegungsabläufe und Raumwechsel, die bei physischen Treffen gegeben sind. Dies führt zu einer schnelleren Ermüdung. Pausen sind daher essenziell, um das Gehirn zu lüften, den Kreislauf in Schwung zu bringen und die Konzentration aufrechtzuerhalten.

Ab welcher Dauer sollte ich eine Pause im Workshop einplanen?

Vor Ort empfiehlt sich eine Pause nach etwa einer Stunde. In Remote-Settings bemerkt man, dass Teilnehmende bereits nach etwa 45 Minuten eine Pause benötigen, da die Bildschirmzeit intensiver ist und physische Bewegung fehlt.

Wie kann ich Teilnehmende zu einer aktiven und erfrischenden Pause motivieren?

Ermutige aktiv zum Aufstehen, Bewegen und Trinken holen. Das Laufenlassen der Kamera (mit unscharfem Hintergrund) kann die Präsenz fördern. Frage nach Snacks, um eine lockere Atmosphäre zu schaffen und zum Holen eigener Erfrischungen zu animieren. Kurze gemeinsame Lockerungsübungen oder Spiele können ebenfalls helfen.

Was tun, wenn eine vorgeschlagene Pausenlänge den Zeitrahmen sprengt?

Es ist wichtig, den Zeitrahmen des Workshops zu wahren. Kommuniziere vorab einen realistischen Korridor für Pausenlängen. Sollte ein Vorschlag zu lang sein, kann der Moderator freundlich einen Kompromiss anbieten, der sowohl den Bedürfnissen des Teilnehmenden als auch dem Zeitplan gerecht wird.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

Mach mal Pause

Workshops können mit den richtigen Methoden gnadenlos effizient sein – doch eins sollte nicht aus dem Blick geraten: im richtigen Moment eine Pause zu machen. Ideen, Impulse und Methoden für Workshop-Pausen bekommt ihr in der heutigen Folge!Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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