Eine Einladung von und mit Miriam Sasse

Methode Einladung: Engagement durch Freiwilligkeit – Meetings und Workshops transformieren

TL;DR: Die ‚Methode Einladung‘ transformiert Meetings und Workshops, indem sie Prinzipien guter Spielgestaltung für engagierte, freiwillige Teilnahme nutzt. Klare Ziele, Regeln und Fortschritt, kombiniert mit Freiwilligkeit, führen zu produktiveren Zusammenkünften und mehr Transparenz über den Mehrwert.

Worum geht es?

In dieser Episode des Methoden-Montags beleuchten Florian und Jan gemeinsam mit Agile Coach Miriam Sasse, wie wir durch eine bewusste ‚Einladung‘ das Engagement und die Produktivität in Meetings und Workshops steigern können. Miriam stellt uns eine Perspektive vor, die sich an Prinzipien des Spiels orientiert und das Konzept der Einladung in ein mächtiges Werkzeug für agile Teams verwandelt.

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Workshops, Meetings, Retrospektiven, Organisationsentwicklung
Zielgruppe / Größe Teams, Führungskräfte, Meeting- und Workshop-Teilnehmende / Nicht spezifiziert
Dauer Nicht spezifiziert
Material Nicht spezifiziert
Schwierigkeitsgrad Nicht spezifiziert

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Fördert die Freiwilligkeit und Eigenverantwortung der Teilnehmenden.
  • Stellt sicher, dass nur wirklich engagierte und relevante Personen anwesend sind.
  • Erhöht die Transparenz über den wahrgenommenen Mehrwert des Termins.
  • Ermöglicht eine Kulturveränderung hin zu selbstbestimmter und wertstiftender Teilnahme.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Formuliere ein klares Ziel: Mache die Absicht der Einladung unmissverständlich deutlich. Was soll am Ende herauskommen?
  2. Lege verständliche Regeln und Bedingungen fest: Erkläre, wie das Meeting oder der Workshop funktioniert und welche Erwartungen bestehen. Vermeide unklare Sonderregeln.
  3. Sorge für erkennbaren Fortschritt: Integriere Elemente wie eine Agenda oder einen Zeitstrahl, die den Teilnehmenden zeigen, wie sie vorankommen und wann Erfolge erzielt werden.
  4. Betone die Freiwilligkeit der Teilnahme: Kommuniziere explizit, dass die Teilnahme eine Einladung und keine Verpflichtung ist, um eine grundlegend positive und motivierte Stimmung zu schaffen.

Stolpersteine & Tipps für die Moderation

Einer der größten Stolpersteine ist die fehlende oder unklare Kommunikation der Absicht und des Mehrwerts der Einladung. Wenn die vier Kriterien – klares Ziel, verständliche Regeln, erkennbarer Fortschritt und vor allem Freiwilligkeit – nicht überzeugend vermittelt werden, kann die Einladung als ‚Vorladung‘ empfunden werden.

Tipp für die Praxis: Integriere bewusst Formulierungen wie: „Verstehe diesen Termin als Einladung. Wenn er für dich keinen Mehrwert stiftet oder du keinen Mehrwert stiften kannst, entscheide selbst, ob du kommen möchtest oder nicht.“ Dies fördert Transparenz und gibt dir gleichzeitig Feedback über die Qualität deiner Einladung und die Relevanz des Termins.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Kernunterschied zwischen einer „Einladung“ und einer „Vorladung“ im Arbeitskontext?

Der entscheidende Unterschied liegt in der Freiwilligkeit. Eine echte Einladung ermöglicht den Teilnehmenden eine freie Entscheidung über ihre Anwesenheit, während eine Vorladung als Zwang empfunden wird, dem man nicht absagen kann.

Wie kann ich feststellen, ob meine Einladung gut formuliert ist?

Eine gute Einladung erfüllt die vier Kriterien: Sie hat ein klares Ziel, verständliche Regeln und Bedingungen, bietet Möglichkeiten zur Erkennung des Fortschritts und betont die Freiwilligkeit. Das Feedback durch Zu- oder Absagen gibt dir zudem Transparenz über die Qualität deiner Kommunikation.

Was passiert, wenn niemand meiner „Einladung“ folgt?

Wenn ein Termin trotz „Einladung“ keine Teilnehmer anzieht, ist dies ein klares Signal, die Einladung und den damit verbundenen Zweck kritisch zu hinterfragen. Es bedeutet, dass der wahrgenommene Mehrwert oder die Kommunikation nicht ausreichend war und bietet eine Chance zur Verbesserung.

Der Kopf hinter dem Impuls

Miriam Sasse ist als Agile Coach bei Avato Systems tätig. Ähnlich wie die Gastgeber Florian und Jan begleitet sie Teams und Führungskräfte bei der Anwendung agiler Methoden und unterstützt die Organisationsentwicklung hin zu agilen Strukturen.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

Eine Einladung von und mit Miriam Sasse

Wir haben wieder Besuch im Podcast: Agile Coach Miriam Sasse verrät uns, was für sie bei der Durchführung von Workshops das Allerwichtigste ist.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

🎧 Hier geht es direkt zur Episode

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert