Ich glaub, ich bin im Film

Film-Retro: Die komplette Retrospektive im Kino-Stil – Kreativität und Spaß für dein Team

TL;DR: Die Film-Retro ist eine vollständige, thematisch durchgängige Retrospektive, die alle Phasen einer klassischen Retrospektive mit kreativen Film- und Kino-Metaphern verbindet. Sie fördert Team-Engagement, lockert die Stimmung auf und führt zu unkonventionellen, effektiven Lösungsansätzen für Teamprobleme.

Worum geht es?

Starte deine Woche lernend mit einer einzigartigen Retrospektive, die dein Team auf kreative und unterhaltsame Weise zusammenbringt. In dieser Folge des Methoden-Montags stellen Florian und Jan eine komplette Retrospektive vor, die unter dem Motto „Film“ steht. Entdecke, wie du alle Phasen einer Retrospektive – vom Einstieg bis zum Abschluss – mit passenden Film-Metaphern gestalten kannst, um eine lockere Atmosphäre zu schaffen und innovative Lösungen zu fördern. Ideal für alle, die eine frische und anwendbare Idee für ihre nächste Retrospektive suchen!

Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)

Kriterium Details
Einsatzgebiet Retrospektiven, Workshops, Meetings
Zielgruppe / Größe Teams
Dauer Nicht spezifiziert
Material Virtuelles Whiteboard (z.B. Miro), Bilder von Filmfiguren und Filmen, Post-its, Namenskärtchen
Schwierigkeitsgrad Nicht spezifiziert

Der konkrete Mehrwert für das Team

  • Fördert kreatives Denken und unkonventionelle Lösungsansätze durch spielerische Metaphern.
  • Schafft eine lockere, spaßige und energiegeladene Atmosphäre, die das Team-Engagement steigert.
  • Ermöglicht eine tiefere Auseinandersetzung mit Teamthemen durch emotional ansprechende Kategorien.
  • Stärkt den Zusammenhalt und die gegenseitige Wertschätzung unter Teammitgliedern.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Set the Stage (Ankommensphase): Wähle eine Einstiegsmethode
    • Option 1: „Wenn die letzten Wochen ein Film gewesen wären, wie hieß dieser Film?“
      • Jeder überlegt, welcher Filmtitel (z.B. Highschool Musical, Der Weiße Hai, Das Schweigen der Lämmer) die letzten Wochen am besten beschreibt.
      • Auch erfundene Filmtitel oder generische Genre-Bezeichnungen (z.B. Heimatfilm) sind erlaubt.
    • Option 2: „Welche Filmfigur bin ich heute?“
      • Bereite ein Board mit Bildern vieler berühmter Filmfiguren vor (Helden, Schurken, Neben-/Hauptfiguren).
      • Jeder Teilnehmende wählt ein Namenskärtchen und ordnet sich der Filmfigur zu, die seine aktuelle Stimmung am besten widerspiegelt (z.B. Shrek, Indiana Jones, Darth Vader).
  2. Gather Data (Themen sammeln): „Unser Sendeplan der letzten Wochen“
    • Nutze ein Board mit vier Kategorien, visualisiert durch entsprechende Filmbilder (z.B. Friends für Sitcom, Asteroid für Katastrophenfilm):
      • Sitcom: Was hat richtig Spaß gemacht?
      • Katastrophenfilm: Was ist wirklich schiefgegangen?
      • Drama: Was war zum Heulen, wo kamen uns die Tränen?
      • Info/Doku: Was haben wir gelernt?
    • Jeder notiert seine Gedanken auf Post-its und ordnet sie den Kategorien zu.
    • Das Team wählt ein oder mehrere Themen aus, die es näher betrachten möchte (üblicherweise zur Verbesserung).
  3. Generate Insights (Lösungsfindung): „What would MacGyver do? – Unsere Filmhelden lösen das Problem“
    • Stelle vier verschiedene Filmhelden oder Heldinnen vor (z.B. Cersei Lannister, James Bond, Carrie Bradshaw, Sherlock Holmes).
    • Jeder Teilnehmende wählt einen dieser Filmhelden/Heldinnen, der ihn anspricht.
    • Die Frage lautet: „Wie würde dein Filmheld/deine Filmheldin unser ausgewähltes Problem lösen?“
    • Dies regt zu kreativen und unkonventionellen Lösungsansätzen an, die später auf die Realität adaptiert werden können.
  4. Close the Retrospective (Abschluss): „Die Oscar-Verleihung“
    • Jedes Teammitglied verleiht jedem anderen Teammitglied einen imaginären Oscar.
    • Dabei beantwortet jeder die Frage: „Wofür verleihe ich dir einen Preis?“
    • Die Begründungen können Aspekte wie gute Laune, konstruktive Kritik oder Antrieb betreffen, um Wertschätzung auszudrücken.

Stolpersteine & Tipps für die Moderation

Die „What would MacGyver do?“-Methode mit Filmhelden ist besonders wirksam, um eine andere, lockere Stimmung zu erzeugen und kreatives Denken zu fördern. Ermutige das Team zum „Rumalbern“ und zum Eintauchen in die Rollen der Filmfiguren. Auch wenn die Vorschläge (wie „verführen“ oder „vergiften“ bei Cersei Lannister) zunächst extrem klingen mögen, können sie als Sprungbrett dienen, um daraus reale, umsetzbare Lösungen abzuleiten, die das Team weiterbringen. Die Metapher der „Shame-Szene“ wurde beispielsweise genutzt, um ein Ritual für das Eingestehen von Fehlern im Stand-Up zu entwickeln, das von Lerneffekten begleitet wird.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für welche Retrospektiven-Phasen eignet sich die Film-Retro?

Die Film-Retro deckt alle Phasen einer Retrospektive ab: Set the Stage, Gather Data, Generate Insights und Close the Retrospective, indem sie thematisch aufeinander abgestimmt sind.

Brauche ich als Moderator Filmwissen für diese Retro?

Nein, die Methoden sind so gestaltet, dass auch Teilnehmende ohne tiefgehendes Filmwissen teilnehmen können. Bei „Wie hieß dieser Film?“ können auch erfundene Titel oder generische Genre-Bezeichnungen verwendet werden.

Kann ich die Film-Retro auch virtuell durchführen?

Ja, die Methoden sind explizit für virtuelle Whiteboards wie Miro geeignet, wo Bilder von Filmfiguren und Filmen zur Visualisierung genutzt werden können.

Gibt es eine Möglichkeit, die Miro-Boards zu erhalten?

Ja, das Passwort „Casablanca“ wird auf LinkedIn geteilt, um Zugriff auf ein Miro-Board mit der kompletten Retro zu erhalten.

Tiefer eintauchen: Die komplette Folge

Ich glaub, ich bin im Film

Vorhang auf für eine besondere Retrospektive: Diese Woche stellen wir euch gleich mehrere Methoden vor, um eine Retrospektive rund um das Thema Film und Kino zu gestalten. Und am Ende haben wir noch ein Geschenk für euch! Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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