Gebrauchsanweisung für mich – Teams effektiv kennenlernen und zusammenführen
TL;DR: Die Methode „Gebrauchsanweisung für mich“ ermöglicht es Teammitgliedern, eine persönliche Anleitung zu erstellen, die ihre Besonderheiten, Stärken und Bedürfnisse offenbart. Sie löst das Problem des oberflächlichen Kennenlernens in neuen oder zusammengeführten Teams und fördert eine effektivere Zusammenarbeit durch transparente Kommunikation.
Worum geht es?
Herzlich willkommen zum Methoden-Montag! In dieser Episode stellen Florian und Jan eine innovative Methode vor, die speziell für die Teamentwicklung und das Kennenlernen neuer Teams konzipiert wurde. Gerade wenn Teams in neuer Konstellation zusammenkommen oder zusammengeführt werden, ist ein tiefgehendes Verständnis füreinander entscheidend. Die vorgestellte Methode bietet einen charmanten und spielerischen Ansatz, um genau dies zu erreichen und die ersten Phasen des Teamprozesses aktiv zu gestalten.
Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)
| Kriterium | Details |
|---|---|
| Einsatzgebiet | Teamentwicklung, Teamkennenlernen, Zusammenführung von Teams, Reflexion, verstecktes Feedback |
| Zielgruppe / Größe | Neue Teams, zusammengeführte Teams, bestehende Teams (für Reflexion/Feedback), Teams aus zwei Personen |
| Dauer | Nicht spezifiziert |
| Material | Word-Dokument (geteilt oder ausgedruckt) |
| Schwierigkeitsgrad | Nicht spezifiziert |
Der konkrete Mehrwert für das Team
- Schafft ein tiefes Verständnis füreinander, insbesondere bei neuen oder zusammengeführten Teams.
- Bietet eine spielerische und charmante Art des Kennenlernens, die über oberflächliche Stärken/Schwächen hinausgeht.
- Sensibilisiert für individuelle Bedürfnisse, Präferenzen und potenzielle „Warnhinweise“ der Teammitglieder.
- Legt eine Grundlage für Reflexion und kontinuierliche Teamentwicklung durch Überprüfung der „Gebrauchsanweisung“ nach einiger Zeit.
- Ermöglicht verstecktes Feedback und verbessert die Kommunikation in bestehenden Teams.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Vorbereitung: Erstellen Sie ein Dokument (z.B. Word-Dokument) mit der Überschrift „Gebrauchsanweisung für mich“.
- Strukturierung: Gliedern Sie das Dokument in vier Hauptkapitel: „Technische Daten und erste Schritte“, „Besondere Features“, „Pflegehinweise“ und „Warnhinweise“.
- Erklärungen hinzufügen: Fügen Sie unter jedem Kapitel eine kurze erklärende Unterzeile hinzu:
- Technische Daten und erste Schritte: „Das solltet ihr über mich wissen.“ (z.B. Werdegang, Unternehmenszugehörigkeit, Vorerfahrungen).
- Besondere Features: „Das sind meine Stärken.“ (z.B. besondere Fähigkeiten, Bereiche, in denen man mit Fragen auf mich zukommen kann).
- Pflegehinweise: „Das ist mir wichtig.“ (z.B. Werte, Arbeitsweise, Präferenzen wie pünktlich informiert sein).
- Warnhinweise: „Das solltet ihr im Umgang mit mir beachten.“ (z.B. Abneigungen wie Unpünktlichkeit, persönliche Sensibilitäten).
- Ausfüllen: Jedes Teammitglied füllt seine individuelle „Gebrauchsanweisung“ aus. Dies kann remote in einem geteilten Dokument oder vor Ort in einem ausgedruckten Dokument geschehen.
- Vorstellung: Im Anschluss stellt jedes Teammitglied seine eigene „Gebrauchsanweisung“ den anderen vor.
- Erweiterte Anwendung (optional): Für zusammengeführte Teams können ehemalige Teammitglieder die Gebrauchsanweisungen der anderen ergänzen (z.B. „not known hacks“). Für bestehende Teams kann die Methode zur Reflexion nach einiger Zeit (z.B. nach einem halben Jahr) genutzt werden, um zu prüfen, ob die Gebrauchsanweisung noch passt, oder als verdeckte Feedback-Methode, bei der Teammitglieder Gebrauchsanweisungen übereinander schreiben.
Stolpersteine & Tipps für die Moderation
Stolpersteine könnten entstehen, wenn Teilnehmer sich scheuen, persönliche oder potenziell ’negative‘ Warnhinweise zu teilen. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, eine offene und vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Moderatoren sollten betonen, dass es darum geht, Verständnis zu fördern und nicht um Bewertung. Ein weiterer Tipp ist, die Teammitglieder zu ermutigen, humorvolle oder unerwartete Aspekte einzubinden, um die Stimmung aufzulockern und die Abstraktionsebene der „Gebrauchsanweisung“ voll auszuschöpfen. Betont, dass die Methode dazu dient, ‚um die Ecke zu denken‘ und sich auf eine charmante und witzige Weise kennenzulernen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie kann die Methode bei neuen Teams den Start erleichtern?
Die „Gebrauchsanweisung für mich“ ermöglicht es neuen Teammitgliedern, sich schnell und auf einer tieferen Ebene kennenzulernen. Indem jeder seine persönlichen Stärken, Werte und Besonderheiten teilt, wird ein grundlegendes Verständnis für die Arbeitsweise und Persönlichkeit der Kollegen geschaffen, was Missverständnisse reduziert und die Zusammenarbeit von Anfang an fördert.
Kann die Methode auch für bestehende Teams genutzt werden?
Ja, absolut. Für bestehende Teams bietet die Methode eine hervorragende Gelegenheit zur Reflexion und zur Verbesserung der Zusammenarbeit. Sie kann genutzt werden, um nach einer gewissen Zeit zu überprüfen, ob die „Gebrauchsanweisung“ noch aktuell ist, oder sogar als Werkzeug für verstecktes Feedback, indem Teammitglieder Gebrauchsanweisungen füreinander erstellen und die Übereinstimmungen oder Unterschiede diskutieren.
Welche Materialien werden für die Methode benötigt?
Die Methode ist sehr ressourcenschonend. Es wird lediglich ein Dokument benötigt, das entweder digital (z.B. ein geteiltes Word-Dokument) oder ausgedruckt verwendet werden kann. Stifte oder digitale Eingabegeräte sind ebenfalls notwendig.
Wie lange dauert die Durchführung der Methode?
Die Dauer für das Ausfüllen der Gebrauchsanweisung und die anschließende Vorstellung durch die Teammitglieder ist nicht explizit im Transkript spezifiziert. Es wird jedoch angedeutet, dass es sich um einen effizienten „Opener“ handelt. Planen Sie ausreichend Zeit für das individuelle Ausfüllen und die Präsentation ein, je nach Teamgröße und Detailtiefe.
Tiefer eintauchen: Die komplette Folge
Eine Gebrauchsanweisung für mich
Wie lauten meine technischen Daten, was sind Pflegehinweise für mich? Wir haben euch heute eine Methode mitgebracht, mit der ihr Teams helfen könnt, besser zueinander zu finden.
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