3 + 3 – Selbstmanagement ohne System-Overload
TL;DR: Drei große Aufgaben für die Woche, drei für den Tag, und jedes Mal ein Realitätscheck im Kalender. Jans 3 + 3-Prinzip ist ein Einstieg ins Selbstmanagement, der sofort ins Handeln führt – ohne erst ein großes Framework zu lernen.
Worum geht es?
Jan hatte in den letzten Wochen viele Anfragen und ist nach eigener Aussage eher ein chaotisch-kreativer Geist. Große Selbstmanagement-Methoden wie Getting Things Done schrecken ihn ab – für viele ist schon der Kurs dazu die erste Hürde.
Er teilt deshalb die ersten beiden Schritte, die ihm selbst am meisten Struktur geben: drei Prioritäten für die Woche und drei für den Tag.
Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)
| Kriterium | Details |
|---|---|
| Einsatzgebiet | Selbstmanagement, Priorisierung, Wochen- und Tagesplanung |
| Zielgruppe / Größe | Einzelpersonen |
| Dauer | Wenige Minuten am Sonntagabend oder Montagmorgen, dazu drei bis fünf Minuten jeden Morgen |
| Material | Kalender, To-do-Liste |
| Schwierigkeitsgrad | Niedrig |
Der konkrete Mehrwert für das Team
- Fokus: Drei Prioritäten statt einer endlosen Liste.
- Realismus: Der Kalender zeigt, ob die Ziele überhaupt machbar sind.
- Klein anfangen: Kein Framework, keine Schulung – zwei Bausteine reichen für den Start.
- Gutes Gefühl: Abends wissen, dass das Wichtigste erledigt ist.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Drei für die Woche: Am Sonntagabend oder Montagmorgen aufschreiben: Was sind die drei großen Dinge, die diese Woche erledigt sein müssen?
- Realitätscheck Woche: In den Kalender schauen: Ist das möglich? Sonst Prioritäten, Termine oder das Ziel anpassen.
- Eingänge scannen: Jeden Morgen einmal über To-do-Liste, E-Mails und Nachrichten scannen – nicht lesen, nicht sortieren.
- Drei für den Tag: Festlegen, welche drei To-dos heute Abend erledigt sein müssen – ob sie auf die Wochenziele einzahlen oder nicht.
- Zeit blocken: Für diese drei im Zweifel Termine im Kalender blocken.
- Realitätscheck Tag: Ist das heute realistisch, oder müssen Kalender oder To-dos neu priorisiert werden?
Stolpersteine & Tipps für die Moderation
Jan trennt private und berufliche To-dos nicht, weil sein Kopf das nicht kann. Das muss jede Person für sich entscheiden.
Florian betont: Was auch immer wir uns an Struktur geben, es muss zu uns passen. Wer schon überfordert ist, überfordert sich mit einem großen System noch mehr.
Für das tägliche 3 + 3 hat Jan jeden Morgen einen festen Blocker im Kalender.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie lange dauert das tägliche Scannen?
Jan nimmt sich drei bis fünf Minuten. Er liest und sortiert nicht alles, sondern scannt einmal über alle Eingänge.
Trennt Jan private und berufliche To-dos?
Nein, weil sein Kopf das nicht kann. Das muss jede Person für sich entscheiden.
Was passiert, wenn der Kalender nicht passt?
Dann stimmen entweder die Prioritäten nicht, der Kalender ist an den falschen Stellen voll, oder das Ziel muss anders gesetzt werden.
Ersetzt das Methoden wie Getting Things Done?
Es ist ein Einstieg. Jan beschreibt die ersten beiden Schritte, dahinter gibt es weitere.
Tiefer eintauchen: Die komplette Folge
3 + 3 = Selbstmanagement ohne System-Overload
Selbstmanagement muss nicht mit einem komplexen Framework beginnen. Jan zeigt, wie ihm ein simples „3 + 3“-Prinzip hilft: drei wichtige Aufgaben für die Woche, drei für den Tag – inklusive Realitätscheck im Kalender. Ein pragmatischer Einstieg für alle, die zwischen To-dos, Mails und Nachrichten schnell den Überblick verlieren.
