LSP ONE – Mit Lego Serious Play zu neuen Perspektiven im Coaching
TL;DR: Lego Serious Play wurde für Gruppen entwickelt. Mit LSP ONE nutzt Felix Burger die Methode für dich allein und im Eins-zu-eins: zum Lernen, zur Selbstreflexion, im Coaching und im Mitarbeitendengespräch. Beim Bauen werden Gedanken sichtbar und Perspektiven lassen sich buchstäblich verschieben.
Worum geht es?
Felix arbeitet als Agile Coach und Lego-Serious-Play-Facilitator. Er und sein Team haben gemerkt, dass sie die Methode immer wieder auch in kleinen Kontexten nutzen. Gleichzeitig trauen sich viele nicht an Lego Serious Play heran, weil sie es mit Gruppeninteraktion verbinden.
Daraus entstand LSP ONE: ein Ansatz und ein Training, um Lego Serious Play ohne Gruppenkomplexität einzusetzen. Das erlaubt, tiefer in Themen zu gehen – verlangt aber auch, sich stärker an die Person anzupassen.
Die Methode auf einen Blick (Methoden-Steckbrief)
| Kriterium | Details |
|---|---|
| Einsatzgebiet | Selbstreflexion, Lernen nach Trainings, Coaching, Mitarbeitendengespräche |
| Zielgruppe / Größe | Eine Person oder Eins-zu-eins |
| Dauer | Nicht spezifiziert |
| Material | Säckchen mit etwa 200 Lego-Steinen, verschiedene Bauplatten |
| Schwierigkeitsgrad | Mittel |
Der konkrete Mehrwert für das Team
- Gedanken werden sichtbar: Was gebaut ist, liegt auf dem Tisch und lässt sich erklären.
- Perspektiven verschieben: Das Modell lässt sich verändern – und mit ihm der Blick auf die Situation.
- Besser lernen: Wissen aktiv durch Bauen zu reaktivieren, hilft beim Behalten.
- Weniger Hierarchie: Wenn beide im Gespräch bauen, begegnen sie sich auf Augenhöhe.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Check-in: Mit einem Energie-Level-Check klären, wo die Person gerade steht und wie tief es gehen soll.
- Bauauftrag wählen: Eine zentrale Frage passend zur Situation, etwa: Wie würdest du diese Situation aus der Vogelperspektive zeigen?
- Bauen: Mit den Steinen auf den Platten ein Modell bauen und den Steinen Bedeutung geben.
- Erklären: Die Person erklärt ihr Modell, der Coach fragt nach.
- Verändern: Gemeinsam schauen, wie sich das Modell anders darstellen lässt, damit eine hilfreichere Perspektive entsteht.
Stolpersteine & Tipps für die Moderation
Die Steine bekommen eine Bedeutung. In einem Konflikt kann ein roter Stein etwa dafür stehen, dass das Gegenüber als aggressiv wahrgenommen wurde.
Im Mitarbeitendengespräch funktionieren Fragen wie in einer Retrospektive: Was war gut, was war nicht so gut, was kann verbessert werden? Bauen beide mit, wird die Hierarchie kleiner.
Allein eignet sich LSP ONE zum Beispiel nach einem Training: Was habe ich gelernt? Daraus entsteht Schritt für Schritt ein Lernmodell.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich eine Gruppe für Lego Serious Play?
Nein. Mit LSP ONE funktioniert die Methode allein und im Eins-zu-eins.
Welches Material wird gebraucht?
Felix arbeitet mit einem Säckchen mit etwa 200 Steinen und verschiedenen Platten.
Wie hilft das im Mitarbeitendengespräch?
Beide bauen zu Fragen wie: Was war gut, was nicht so gut, was kann verbessert werden? Das baut Hierarchie ab und erleichtert den Perspektivwechsel.
Was unterscheidet das von einer Aufstellung?
Es geht nicht nur um Abstand und Blickrichtung. Die Steine bekommen Bedeutung, etwa ein roter Stein für ein Thema in einem Konflikt.
Der Kopf hinter dem Impuls
Felix Burger arbeitet als Agile Coach und vor allem als Lego-Serious-Play-Facilitator. Er betreut Gruppen in Workshops und gibt Trainings. Mit seinem Team hat er LSP ONE entwickelt.
Tiefer eintauchen: Die komplette Folge
Mit Lego zu neuen Perspektiven im Coaching – mit Felix Burger
Lego Serious Play funktioniert nicht nur in großen Gruppen. Felix zeigt, wie sich die Methode mit LSP ONE auch für Selbstreflexion, Lernprozesse, Coachings und Mitarbeitendengespräche nutzen lässt. Durch das Bauen werden Gedanken sichtbar, Perspektivwechsel leichter und selbst komplexe Situationen auf eine ganz neue Art besprechbar.
